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ESA / Applications / Telecommunications & Integrated Applications / EDRS

Die ersten Satelliten, die EDRS Dienste nutzen werden, sind die Copernicus Sentinels der Europäischen Kommission. 

Copernicus ist ein Erdbeobachtungsprogramm von ESA/EC, das in den nächsten Jahren Paare von “Sentinel” – Satelliten starten wird, die alle über einzigartige Fähigkeiten verfügen. 

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Verbunden mit EDRS für kontinuierliche Datenlieferung
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Sentinel-1 und -2 werden die Erstkunden der Weltraum-Daten-Autobahn sein und werden sie nutzen, um Daten mit viel höheren Datenraten zur Erde zu übertragen, als es sonst möglich gewesen ware.

Wenn sie alle im Orbit sind, werden die Sentinels bis zu 6Tb täglich an den Boden übertragen müssen. Das entspricht mehreren Milliarden Seiten an Text alle 24 Stunden und ist eine beispiellose Menge an Informationen, die heutige Nutzer brauchen und in nahezu Echtzeit erwarten.

Zeit als Maßstab

Niemand hat grösseren Nutzen vom nahezu sofortigen Zugriff auf Satellitendaten als Notfall-Maßnahmen. Satelliten können helfen, Gegenden zu überwachen, die Naturkatastrophen ausgeliefert sind. Wenn sich die Lage am Boden schnell ändert, sind mehere Stunden alte Satellitendaten für Rettiungsteams keine Hilfe.

EDRS wird den Katastrophenschutz unterstützen, indem er Daten nicht nur so schnell wie möglich, sondern auch an die richtigen Menschen, dank seines Netzwerks an Bodenstationen, liefert.

EDRS für die Seefahrt

Verfolgung von Schiffen aus dem Weltraum
Verfolgung von Schiffen aus dem Weltraum

Heutzutage werden Satellitenbilder und -informationen überall genutzt. Viele unserer Güter werden weltweit mit Schiffen transportiert: die Tonnen an Seefracht, die jedes Jahr von einem Ende der Welt zum anderen transportiert werden, hat sich seit den 1950er Jahren von Millionen auf Milliarden vervielfacht. Mit dem steigenden Verkehrsaufkommen wächst auch die Notwendigkeit, den Verkehr zu erfassen and zu überwachen.

EDRS ermöglicht es seinen maritimen Kunden, ihre Schiffe nahezu in Echtzeit zu verfolgen. Die optische Verbindung in der geostationären Umlaufbahn vermeidet zusätzliche Verzögerungen, die dadurch entstehen, dass der niedrig fliegende Satellit aus dem Empfangsbereich seiner Bodenstation fliegt. Für den Nutzer bedeutet dies für einen Umlaufbahn von ca 100 Minuten einen Kontaktverlust von ca 90 Minuten. Diese Lücke ist viel zu groß, wenn ein Schiff versucht, zum Beispiel durch Eisschollen hindurch zu manövrieren. 

Die International Raumstation

Arbeit am Tripelux Experiment
Arbeit am Tripelux Experiment

Auch die Internationale Raumstation ist dafür ausgelegt, um über EDRS mit dem Boden zu kommunizieren. Der Zwei-Wege Ka-Band Intersatellite Link kann nicht nur dafür genutzt werden, um Daten sicherer zur Erde zu senden, sondern auch, um Kommandos in den Weltraum zu senden. Die Weltraum-Daten-Autobahn wird genutzt werden, um die normalen Funktionen der Station zu unterstützen, wie z.B. Live Video Übertragungen oder um Ergebnisse von Experimenten aus Europas Columbus Forschunsmodul zu übertragen.

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