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N° 23–2017: Presseeinladung: Der Copernicus-Satellit Sentinel-5P liefert erste Daten zur Luftverschmutzung

21 November 2017

Der am 13. Oktober gestartete Copernicus-Satellit Sentinel-5P hat erste Aufnahmen zur Luftverschmutzung geliefert. Anlässlich dieses wichtigen Missionsmeilensteins laden die ESA, die Europäische Kommission und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Medienvertreter zu einer exklusiven Präsentation dieser ersten faszinierenden, die Erwartungen gleichwohl übertreffenden Ergebnisse ein.

Die Veranstaltung findet am 1. Dezember am DLR-Standort Oberpfaffenhofen bei München statt. Auf dem Programm stehen u. A. Vorträge über die Aufgaben der Mission und den Nutzen, der für die Wettervorhersage und die Überwachung der Luftqualität weltweit erwartet wird. Den Medienvertretern werden dabei auch Gelegenheiten für Interviews gegeben. 

Der Satellit Sentinel-5P, wobei das P für „Precursor“, also „Vorläufer“, steht, ist der nunmehr sechste Copernicus-Satellit im Orbit. An Bord befindet sich insbesondere das bisher fortschrittlichste multispektrale Bildgebungsspektrometer, nämlich das Instrument Tropomi, mit dem Schadstoffe wie Stickstoffdioxid, Methan, Kohlenmonoxid und Aerosole kartiert werden, die alle Auswirkungen auf unsere Atemluft und unser Klima haben.

Im Anschluss an den Start musste das Instrument zunächst einen Dekontaminierungsprozess durchlaufen. Die hierfür hermetisch geschlossene Klappe konnte nun für erste Aufnahmen geöffnet werden.

Obwohl die Mission gerade erst anläuft, übertreffen die ersten Ergebnisse bereits die Erwartungen. Die faszinierenden neuen Aufnahmen geben nur einen Vorgeschmack auf die Möglichkeiten der Mission, sobald der Satellit voll einsatzbereit sein und unseren gesamten Planeten täglich mit bisher nicht erreichter Genauigkeit kartieren wird, was für die Vorhersage der Luftqualität ein neues Kapitel einläuten dürfte. 

Veranstaltung für den Copernicus-Satelliten Sentinel-5P – 1. Dezember 2017, DLR Oberpfaffenhofen

Programm

10.00–10.30 Uhr

Registrierung

10.30–10.50 Uhr

Begrüßungsansprache – Stefan Dech, DLR und Josef Aschbacher, ESA-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme

10.50–11.00 Uhr

Copernicus, die Atmosphäre und das Klima –CristinaAnanasso, Referentin, Europäische Kommission

11.00–11.10 Uhr

Der Weg hin zu den ersten Aufnahmen – Kevin McMullan, ESA-Projektleiter für Sentinel-5P

11.10–11.35 Uhr
Herausforderungen der Mission und Vorstellung der ersten Ergebnisse – Diego Loyola, DLR und Pepijn Veefkind, KNMI

11.35–11.45 Uhr

Die nächsten Schritte – Claus Zehner, ESA und Erhard Diedrich, DLR

11.45–12.15 Uhr

Fragen und Antworten

12.30–13.00 Uhr
Führung durch die Datenverarbeitungs- und Archivierungseinrichtungen des DLR

13.00–14.00 Uhr

Mittagessen und Gelegenheiten für Interviews

Für die Registrierung und weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an: Miriam.Poetter@dlr.de

Registrierte Journalisten können sich für den Frage-und-Antwort-Teil der Veranstaltung per Telefon einwählen. Die Nummer wird vor der Veranstaltung mitgeteilt.

 

Berichterstattung

Die Veranstaltung wird live per Streaming über die Sentinel-5P-Website der ESA übertragen. Hier finden sich auch weitere Informationen und neue Meldungen zur Mission.

Informationen zum Copernicus-Programm der Europäischen Kommissionen erhalten Sie auf www.copernicus.eu.

 

 

 

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Slowenien ist assoziierter Mitgliedstaat.

Außerdem arbeitet die ESA förmlich mit sechs EU-Mitgliedstaaten zusammen. Im Rahmen eines Kooperationsabkommens nimmt auch Kanada an bestimmten ESA-Programmen teil.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU bei der Verwirklichung der Programme Galileo und Copernicus und mit EUMETSAT bei der Entwicklung von Meteorologiemissionen zusammen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums. Außerdem führt sie ein umfangreiches Anwendungsprogramm zur Entwicklung von Erdbeobachtungs-, Navigations- und Telekommunikationsdiensten durch.

Mehr über die ESA: www.esa.int.

 

Nähere Auskunft erteilt:

ESA-Referat Medienbeziehungen

E‑Mail: media@esa.int

Tel.: +33 (0)1 53 69 72 99