Gespräche mit der ISS-Besatzung inspirieren Jugendliche

Eine Schülerin spricht im Rahmen einer ARISS-Sitzung mit einem Besatzungsmitglied der Internationalen Raumstation.

Seit das ARISS-Modul (Amateur Radio on the International Space Station) mit dem Space Shuttle Atlantis auf der Mission STS-106 zur ISS gebracht und dort von der ersten Besatzung in Betrieb genommen wurde, wird es regelmäßig für die Kommunikation mit Schulen genutzt. Unterstützt durch Amateurfunkvereine und Amateurfunker konnten die Astronauten und Kosmonauten an Bord der ISS schon mit vielen Menschen sprechen und damit Lehrern, Schülern, Eltern und der Öffentlichkeit beweisen, wie sehr sich der Lerneifer von Schülern und ihr Interesse an Naturwissenschaft und Technologie durch solche Amateurfunkkontakte beflügeln lässt. Ziel des ARISS-Projekts ist es, Schüler für Mathematik und die Naturwissenschaften zu begeistern, indem sie direkt mit Besatzungsmitgliedern sprechen dürfen, die an Bord der ISS leben und arbeiten.

Amateurfunkvereine und Amateurfunker konnten die Astronauten und Kosmonauten an Bord der ISS schon mit vielen Menschen sprechen und damit Lehrern, Schülern, Eltern und der Öffentlichkeit beweisen, wie sehr sich der Lerneifer von Schülern und ihr Interesse an Naturwissenschaft und Technologie durch solche Amateurfunkkontakte beflügeln lässt. Ziel des ARISS-Projekts ist es, Schüler für Mathematik und die Naturwissenschaften zu begeistern, indem sie direkt mit Besatzungsmitgliedern sprechen dürfen, die an Bord der ISS leben und arbeiten.

ARISS-Gespräche dauern in der Regel etwa 10 Minuten. In dieser Zeit stellen ausgewählte Schüler auf der Erde eine Reihe im Vorfeld ausgearbeiteter Fragen, die die ISS-Besatzung beantwortet. Als Vorbereitung auf diesen Kontakt befassen sich die Schüler im Unterricht mit der ISS sowie der Funktionsweise von Funkwellen und dem Amateurfunk. Ken Ransom, Projektkoordinator des Amateurfunkprogramms der ISS, betont den pädagogischen Nutzen dieser etwa 50 Funkkontakte pro Jahr: „Das ARISS-Programm soll die Schüler inspirieren und ermutigen, indem es sie direkt anspricht, und es soll Schulen die Chance geben, mit technischen Fachleuten vor Ort zusammenzuarbeiten. Außerdem bringt es ihnen den Weltraum praktisch direkt vor die Haustür.“

Die Astronautin Sunita L. Williams, Flugingenieurin der Expeditionen 14 und 15, spricht bei einer ARISS-Sitzung im Swesda-Servicemodul mit Schülern der Internationalen Schule in Brüssel, Belgien

ARISS-Funkkontakte sind nur möglich, wenn die ISS bei der Übertragung der Funksignale eine Funkstation auf der Erde überfliegt, die die Signale zwischen der Funkanlage auf der ISS und dem Empfänger auf der Erde weiterleiten kann. Darüber hinaus hängt der Zeitpunkt für Funkkontakte auch von anderen Faktoren ab, beispielsweise vom Wetter und vom Zeitplan der Besatzung. Bei einem Funkkontakt können etwa 18 Fragen besprochen werden, je nach deren Komplexität. Bisher haben bereits über 600 ARISS-Kontakte zwischen der ISS und Schülern in aller Welt stattgefunden.

Wer eine Grundausstattung für den Funkempfang besitzt, kann die Antworten mithören, die die Astronauten bei ARISS-Gesprächen zur Erde funken. Die Funkfrequenz beträgt 145,800 Megahertz. Interessierte, so Ransom, können die Kommunikation gegebenenfalls auch über EchoLink, IRLP (Internet Radio Linking Project), Amateurfunknetzwerke oder das Internet mithören.

Für Schüler, die noch nie über die Erforschung des Weltalls nachgedacht haben, ist ein solcher Amateurfunkkontakt vielleicht ein Aha-Erlebnis und regt sie an, über eine Karriere in der Forschung nachzudenken.

Schulen in den USA, die am ARISS-Projekt teilnehmen möchten, können beim Teaching From Space Office der NASA ein Paket mit Vorschlägen anfordern. Schulen anderswo können sich über die ARISS-Website bewerben. Über die Bewerbungen wird jedes Jahr im Januar bzw. Juli entschieden.

Jessica Nimon and Camille Alleyne
International Space Station Program Science Office
NASA Johnson Space Center

Integrating AIS information with other satellite data, such as information from remote-sensing satellites, should significantly improve maritime surveillance and boost safety and security at sea. The payload designed for the Norwegian AISSat-1 satellite, which launched into a near polar orbit in July 2010, provides similarly good data in the high north. The NORAIS Receiver is software-defined radio design operating across the maritime band from 156 to 163 megahertz. The tuning of the NORAIS receiver to frequencies under consideration for allocation to space-based AIS has been carried out, and NORAIS took part in international tests of these two proposed frequencies in October 2010 as arranged by U.S .Coast Guard.

The main reason for covering more than the two current frequencies in use for AIS is to have the possibility to demonstrate the operational use of new channels in the maritime band being allocated to space-based AIS. Also, this configuration allows for characterization of the maritime VHF spectrum with respect to occupancy and interference. The software implementation allows for optimization of the receiver settings in orbit and also allows for upload of new signal processing algorithms.

The Vessel Identification System, or VIS, could potentially be beneficial to many European entities, particularly in assisting them in law enforcement, fishery control campaigns, maritime border control, maritime safety and security issues, including marine pollution surveys, search and rescue and anti-piracy. Various service entities have already been asking to get access to the VIS data, which is continuously acquired on Columbus.

Last update: 15 August 2012

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