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Die „Earth Explorer“ der ESA
 
Was sind die „Earth Explorer“?
 
Eines der Ziele der ESA ist es, unser Wissen über den Klimawandel zu vertiefen und Programme für eine genaue Beobachtung der Erde einzurichten. Zu diesem Zweck wurde das „Earth Explorer“-Programm ins Leben gerufen, das den Start von sechs Satelliten für den Zeitraum zwischen 2009 und 2013 vorsieht. Diese Satelliten tragen zur Forschung über die globale Erwärmung bei, indem sie Messungen verschiedener klimatischer Aspekte wie z. B. des hydrologischen Kreislaufs, des Eisvorkommens auf der Erde und der Atmosphäre anstellen.

Die ersten beiden Earth Explorer-Satelliten wurden 2009 in den Weltraum befördert. Dabei handelte es sich um die Schwerkraftmission GOCE und die Wassermission SMOS. CryoSat-2, die Eismission, startete im April 2010. Die übrigen Satelliten werden in den nächsten Jahren im All platziert.  
 
The geoid
Das Geoid aus der Sicht der ESA-Schwerkraftmission GOCE
GOCE
 
GOCE (Gravity field and steady-state Ocean Circulation Explorer) wurde am 17. März 2009 gestartet und ist der erste Earth Explorer-Satellit im Weltraum. In einer Höhe von 250 km, in der er noch unter dem Einfluss der Erdschwerkraft steht, kreist er nun über unseren Köpfen um die Erde. Er dient zum Vermessen des Erdschwerefelds mit einer bislang unerreichten Genauigkeit. Aufgrund der Erddrehung und der Anwesenheit von Gebirgen und Gräben in der Tiefsee wirkt die Anziehungskraft der Erde nicht überall auf dem Planeten gleich stark auf Gegenstände und Menschen. Bessere Kenntnisse über die Verteilung der Schwerkraft auf der Erde kommen vielen Bereichen zugute. So wird dadurch beispielsweise eine genauere Messung der Veränderungen des Meeresspiegels möglich. Außerdem lassen sich die globalen Erhebungen als gemeinsames Bezugssystem für internationale Projekte nutzen.
 
 
SMOS in orbit
SMOS in der Umlaufbahn
SMOS
 
Am 2. November 2009 wurde der Satellit SMOS (Soil Moisture and Ocean Salinity) gestartet. Er ist darauf ausgerichtet, Daten für die hydrologische und Meeresforschung zu liefern. Die Erforschung der Bodenfeuchtigkeit ist nicht nur für dürregeplagte Länder wichtig, sondern auch für die Verbesserung der jahreszeitlichen Wettervorhersage sowie für Extremwetterereignisse.

Dieser Satellit weist zwei fortschrittliche Merkmale auf. Erstens liefert er globale Messungen der Bodenfeuchtigkeit und des Salzgehalts der Meere, worüber uns bislang nur wenig Daten vorlagen. Zweitens wird diese spezifische Sensortechnik zum ersten Mal überhaupt für Vermessungen der Erde eingesetzt. Der Sensor an Bord von SMOS misst die von der Erde abgegebene Mikrowellenstrahlung bei einer Frequenz von 1,4 GHz (L-Band). Diese Methode wurde zuvor für die Suche nach Wasser auf dem Mars verwendet und kommt nun zum ersten Mal für satellitengestützte Messungen auf der Erde zum Einsatz.
 
 
Sea ice
Meereseis
CryoSat-2
 
CryoSat-2 ist der Nachfolger von CryoSat, der bei einem Fehlstart im Jahr 2005 verloren ging. Der seit dem 8. April 2010 in der Umlaufbahn befindliche Satellit liefert Informationen über den Zustand der Eismassen in den Polarmeeren, in Grönland und in der Antarktis. Die Zunahme der globalen Ewärmung macht die Änderungen in der Eisdicke zu einer großen Besorgnis, da das Abschmelzen von Gletschern und Polareis zu einem bedeutenden Anstieg des Meeresspiegels führen und folglich eine Gefahr für Küstengebiete auf der ganzen Welt werden kann. Darüber hinaus hat das Eis durch seine Fähigkeit, das Sonnenlicht zu reflektieren, eine Funktion im komplexen Prozess des Klimawandels. Eine genaue Beobachtung der Merkmale der Eismassen durch CryoSat-2 ist deshalb heute extrem wichtig.
 
 

 


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