ESAEducationHauptseiteWetter und KlimaGlobale VeränderungenNaturkatastrophen
   
Über Eduspace
Was ist Eduspace?Welche Hilfsmittel stehen zur Verfügung?
Wählen Sie Ihre Sprache
Fernerkundung
Was versteht man unter Fernerkundung?Fernerkundung vertieftGeschichte der ErdbeobachtungKarten und SatellitenbilderSatelliten-UmlaufbahnenErdbeobachtung
ssatelliten
Arbeitsmittel
Multimedia
Earth images galleryESA BildergalerieESA Videogalerie
Dienste
Contact usSuche in Eduspace
 
 
 
 
 
printer friendly page
Envisat’s first ASAR image
ASAR-Bild vom Antarktischem Halbinsel
Envisat
 
Envisat wurde am 1. März 2002 gestartet. Envisat war ein hochentwickelter Erdbeobachtungssatellit, der von einer Polumlaufbahn aus Messungen der Atmosphäre, der Ozeane sowie von Land und Eis vornahm.

Die von Envisat übermittelten Daten unterstützten die geowissenschaftliche Forschung und ermöglichten die Überwachung von Veränderungen der Umwelt und des Klimas. Darüber hinaus trugen die vom Satelliten übertragenen Daten zur Entwicklung von operativen und kommerziellen Anwendungen bei. Die Envisat-Mission endete am 8. April 2012.

AATSR (Advanced Along Track Scanning Radiometer) – ein Instrument zur genauen Erfassung der Oberflächentemperatur des Meeres (auf mindestens +/-0,3 K) – stellt eine Kontinuität zu den Datensätzen des ATSR-1 und des ATSR-2 (aus der ERS-Serie) her. Die Messungen dienten operativen und wissenschaftlichen Anwendern sowie zur Unterstützung in der Klimaforschung.

Ein mit C-Band arbeitender Verbesserter Synthetischer Aperturradar (ASAR) gewährleistet die Kontinuität der Daten nach ERS-2. Er verfügt über eine gesteigerte Leistungsfähigkeit bezüglich Erfassung, Reichweite des Einfallswinkels, Polarisierung und Betriebsweise. Diese Verbesserungen ermöglichen es, den Abstrahlwinkel der Radarantenne zu steuern und Aufnahmen in verschiedenen 100 oder 400 km breiten Streifen auszuwählen.

MERIS ist ein abbildendes Spektrometer, das die von der Erde reflektierte Sonnenstrahlung erfasste, und zwar bei einer räumlichen Bodenauflösung von 300 m, mit 15 Spektralbändern im sichtbaren und Nahinfrarotbereich, die in Breite und Position programmierbar waren.  
 
West Coast of Africa
Westkuste Afrikas - MERIS - 22.März 2002
MERIS ermöglichte eine komplette Erfassung der Erde alle 3 Tage. Die wichtigste Aufgabe von MERIS war das Messen der Färbung des Meerwassers in Ozeanen und in Küstennähe. Die Kenntnisse über die Meeresfarbe können in eine Bestimmung der Pigmentkonzentration des Chlorophylls sowie der Konzentration der Schwebstoffe und der Aerosolkonzentration über Meeresgebieten übersetzt werden, welche wiederum für die Erforschung des Kohlenstoffkreislaufs der Weltmeere und der an der Meeresoberfläche herrschenden Temperaturen von Bedeutung sind. Die Daten konnten zur Kontrolle der Fischereiwirtschaft und der Küstengebiete eingesetzt werden.

Um die Prozesse zu verstehen, die das physikalische und photochemische Verhalten der Atmosphäre bestimmen, sind genaue globale Messungen der Menge sowie der horizontalen und vertikalen Verteilung des Ozons und vieler anderer atmosphärischer Spurengase notwendig. Die folgenden Instrumente an Bord des Envisat lieferten wichtige Daten:

  • GOMOS („Global Ozone Monitoring by Occultation of Stars“ – globale Ozonüberwachung durch Messung der Sternverdeckung)
  • MIPAS („Michelson Interferometer for Passive Atmospheric Sounding“ – Spektrometer für die spektral hochauflösende Beobachtung von Gasemissionen in den unteren Bereichen der Erdatmosphäre)
  • SCIAMACHY („SCanning Imaging Absorption SpectroMeter for Atmospheric ChartographY“ – Atmosphärensensor für Spurengase und ihre dreidimensionale Verteilung in der Troposphäre und unteren Stratosphäre)

 
 
 


Erdbeobachtungs-
satelliten
EinführungLandsatERSRESURSSPOT
Wettersatelliten
MeteosatMSG: Die 2. Meteosat-GenerationMetOpNOAA
Earth Explorer-Satelliten
Die „Earth Explorer“ der ESAGOCESMOSCryoSat-2
Commercial high resolution optical satellites
IKONOSQuickBirdWorldView
Mehr Information
Envisat overviewTechnical specifications - Envisat
 
 
 
   Copyright 2000 - 2014 © European Space Agency. All rights reserved.