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Weltraummüll – eine Evolution in Bildern

Zwischen dem Start von Sputnik am 4. Oktober 1957 und dem 1. Januar 2008 haben schätzungsweise 4.600 Raketen ca. 6.000 Satelliten in ihre Umlaufbahn gebracht, von denen etwa 400 jenseites der geostationären Laufbahn oder sogar zu anderen Planeten geflogen sind.

Heute sind nur noch etwa 800 Satelliten in Betrieb – ungefähr 45% von ihnen befinden sich in erdnahen und geostationären Umlaufbahnen (LEO und GEO). Als Weltraummüll bezeichnet man die ständig zunehmende Menge an inaktiver Weltraum-Hardware, die um die Erde kreist, sowie Fragmente von alten Satelliten die abgebrochen, explodiert oder auf eine andere Weise abtrünnig geworden sind. Ca. 50% der nachweisbaren Objekte bergen die potentielle Gefahr einer Explosion in ihrer Umlaufbahn (über 200) oder eines Zusammenstoßes (weniger als 10).

Hinweis: Künstlerische Darstellung; Größe der Trümmer ist übertrieben im Verhältnis zur Erde.

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Caption:
Auffindbare Objekte in der Erdumlaufbahn
Credits:
ESA
ID number:
SEM6G5N5NDF
HI-RES JPG size:
1062 kb
HI-RES TIFF size:
3793 kb
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Description
Der 1957 erfolgte Start des ersten künstlichen Satelliten durch die Sowietunion markierte den Beginn des Raumfahrtzeitalters. Während des kalten Krieges wurde daraus ein Wettrennen zwischen den beiden Supermächten UDSSR und USA, dessen Höhepunkt das Rennen zum Mond in den 60er Jahren war. 1964 wurde im Rahmen der Übertragung der Olympischen Spiele in Tokio der erste Fernsehsatellit in eine geostationäre Umlaufbahn gebracht. Während die russischen Weltraumaktivitäten langsam reduziert wurden, starteten andere Nationen eigene Weltraumprogramme. So steigt die Anzahl der Objekte im Orbit jährlich im Schnitt um 200 an. Heute beträgt die Anzahl der katalogisierten Objekte etwa 12.500. Die Debris-Objekte auf dieser graphischen Darstellung basieren auf tatsächlichen Daten über die Häufigkeit der Objekte. Dabei ist zu beachten, daß diese größer dargestellt wurden, als sie in der Realität sind, um sie in dem gezeigten Maßstab sichtbar zu machen.
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