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Contents Das erste Mal die Erde im VisierBegegnung mit dem MarsFaszinierende Bilder: Der zweite ErdvorbeiflugAller guten Dinge sind DreiÜber ESA ESA Fakten und ZahlenHäufige FragenESA in Deutschland ESOC DarmstadtEAC KölnESA-Zentren in Europa HeadquartersESTECESRINESACEurope's SpaceportMultimedia Online VideoarchivMultimedia GallerySatellitenbilderPressecenter PressemitteilungenMehr zum Thema Weltraum AstronautenPartner in der Raumfahrt in DeutschlandLinksESA im Web ESA bei Twitter ESA bei Livestream ESA bei Flickr ESA auf YouTubeDienste KalenderAnmelden
|  |  |  |  | | | |  | Die Erde - aufgenommen beim ersten Vorbeiflug am 05. März 2005 | | Rosettas Tankstationen
Um die schwere Raumsonde auf die weite Reise zu Tschurjumow-Gerassimenko zu schicken , musste Rosetta zunächst vier Mal zusätzliche Energie aufnehmen. Das geschieht dadurch, dass ein Himmelskörper großer Masse – im Fall von Rosetta Erde und Mars – den Raumflugkörper mit seiner Schwerkraft zunächst anzieht. Ist die Flugbahn so gewählt, dass die Sonde das Schwerefeld nur streift, wird sie unter Aufnahme von Energie wieder in den Weltraum geschleudert. Die Swing-by bzw. Vorbeischwungmanöver, die Rosetta zu absolvieren hatte, sind:
Datum | Himmelskörper |
| 05. März 2005 | Erde |
| 25. Februar 2007 | Mars> |
| 12. November 2007 | Erde |
| 13. November 2009 | Erde> |
Das erste Mal die Erde im Visier Bei dem ersten Vorbeischwungmanöver näherte sich Rosetta der Erde bis auf 1955 Kilometer. Die Bodenkontrolleure nutzten die Gelegenheit zum Test und zur Eichung einiger Bordinstrumente (ALICE, VIRTIS, MIRO). Die Navigationskameras schossen Bilder des Mondes und der Erde.
Eine der beiden Kameras wurde aber auch benötigt, um den „Asteroidenvorbeiflugmodus“ (AFM) zu überprüfen. Dazu wurde der Mond als Pseudo-Asteroid genutzt. Dabei wurde die gesamte Raumsonde zum verfolgten Asteroiden so ausgerichtet, dass dieser im Blickfeld der wissenschaftlichen Instrumente blieb.
 | | | Der Mars von Rosetta beim Vorbeiflug 2007 | Begegnung mit dem Mars Am 25. Februar 2007 flog Rosetta in nur 250 Kilometern Entfernung am Mars vorbei. Wiederum wurden die Forschungsinstrumente eingeschaltet, um dieses Mal die Umgebung des Roten Planeten zu beobachten. Für die Experten des ESOC-Kontrollzentrums war es ein waghalsiges Manöver, da der Vorbeiflug hinter dem Mars erfolgte und so für kurze Zeit kein Funkkontakt zur Sonde bestand. Besonders fasziniert waren die Erbauer der sieben Minikameras des Philae-Landers, denn mit ihnen konnten atemberaubende Bilder vom Mars geliefert werden.
In Vorbereitung dieses Manövers erhielten die Darmstädter Experten bei der genauen Positionsbestimmung der Kometensonde Unterstützung vom Deep Space Network der NASA.
Faszinierende Bilder: Der zweite Erdvorbeiflug In 5295 Kilometern Entfernung raste Rosetta mit 12,5 Kilometern in der Sekunde – das entspricht 45.000 Stundenkilometern – zum zweiten Mal an der Erde vorbei, um erneut Schwung zu holen. Dabei gelangen faszinierende Aufnahmen von der Erde. So kann man sogar beleuchtete Städte im nächtlichen Europa erkennen. Dem folgten weitere Aufnahmeserien des Erde-Mond-Systems am 14., 15., 16., 18. und 20. November 2007. Aller guten Dinge sind Drei Das dritte und abschließende „Tankmanöver“ an der Erde absolvierte Rosetta am 13. November 2009 um 8.45 MEZ. Die Sonde sauste in nur 2481 Kilometern Abstand mit einer Geschwindigkeit von 13,34 Kilometern in der Sekunde – das entspricht 48.000 Stundenkilometern – an der Erde vorbei. Das Manöver wurde vollautomatisch ausgeführt.
Nach einem kurzen Besuch beim Asteroiden 21 Lutetia am 10. Juli 2010 wird Rosetta ihre lange Reise zum Zielobjekt Tschurjumow-Gerassimenko fortsetzen.
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