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News Vom Raketentreibstoff zu sauberen Autos
Wasserstoff, das leichteste Gas überhaupt, ist eines der häufigsten Elemente im Universum. In Verbindung mit Sauerstoff ist Wasserstoff sehr leicht entzündlich. Als hochwirksamer Treibstoff wird er in den ESA-Trägerraketen des Modells Ariane 5 verwendet, allerdings ist er sehr schwer zu lagern. In flüssiger Form wird er bei sehr niedriger Temperatur in doppelwandigen Tanks gekapselt und bei Bedarf durch hochdichte Leitungen in den Raketenantrieb gespeist. Die aktuellen Forschungen eines österreichischen Unternehmens lassen hoffen, dass Wasserstoff in Zukunft auch den Transport auf der Straße antreiben könnte. Damit nämlich wären Fahrzeuge umweltfreundlicher unterwegs. In Zusammenarbeit mit BMW nahm sich die Firma Raketentechnik als Vorbild, um Wasserstoff-Lagertanks zu entwickeln, die in den Kofferraum einer Limousine passen. 2007 war es dann soweit: Das Serienmodell BMW Hydrogen 7 wurde vorgestellt, das sowohl mit Wasserstoff als auch mit Benzin angetrieben werden kann. Abgase produziert dieser Wagen nicht, nur harmlosen Wasserdampf!
Allerdings müssen immer noch einige Hürden überwunden werden, bevor man wasserstoffgetriebene Autos im Alltag auf den Straßen sehen wird. Zum einen mangelt es an Wasserstoff-Tankstellen, zum anderen geht Wasserstoff in den gasförmigen Zustand über und verdunstet langsam, wenn er sich erwärmt. Würde man sein Fahrzeug beispielsweise zwei Wochen lang am Flughafen parken, fände man es bei der Rückkehr mit leerem Tank vor. Vieles spricht jedoch dafür, dass saubere Wasserstoff-Autos die Zukunft umweltfreundlicher Fahrzeugtechnik sind.
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