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Knochenschwund

50% der Frauen über 60 Jahre leiden unter Glasknochen. Unter dem Mikroskop sieht dies so aus, als würde der Kern der Knochen aufgefressen werden. Dadurch können Hüfte, Handgelenk oder Wirbelsäule leichter brechen. Häufig liegen diesem Problem Krankheit und mangelnde Bewegung zugrunde.

Ein ähnliches Problem tritt auch in der Schwerelosigkeit im Weltraum auf, wo selbst die jüngsten und gesündesten Raumfahrer unter Knochenschwund leiden.
Wenn sie nicht viel benutzt werden, können die unser Gewicht tragenden Knochen pro Monat im All bis zu 1% ihrer Masse verlieren. Das bedeutet für die Astronauten, dass sie nach ihrer Rückkehr zur Erde ein höheres Risiko haben, sich die Knochen zu brechen.
Die Weltraumforschung hilft den Wissenschaftlern, diesen Vorgang zu verstehen und ein Mittel dagegen zu finden.
Es werden beispielsweise Freiwillige untersucht, die viele Wochen im Bett liegen bleiben. Solche Bettruhestudien zeigen auf, wie sich die Knochen verändern, wenn sie nicht belastet werden.
Außerdem entwickelt die ESA neue Trainingsgeräte und medizinische Ausrüstungen, die sowohl auf der Erde als auch im Weltraum genutzt werden können.
Eines der auf ESA-Schwerelosigkeitsflügen getesteten Geräte ist eine 'Schrittmaschine'. Mit einem anderen Gerät wird das normale Laufen und Rennen nachgeahmt und die Wirkung der Schwingungen auf die Knochen getestet.
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