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Sind wir alleine im Weltall?
Artist's impression of a rotating galaxy

Leben in der Nachbarschaft anderer Sterne

Ist unser Sonnensystem etwas Besonderes? Wahrscheinlich nicht. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es in unserer Galaxie viele Sterne gibt, um die Planeten kreisen.

Raumsonden wie das NASA-ESA-Weltraumteleskop Hubble haben eine Vielzahl von Scheiben aus Gas und Staub um Sterne herum entdeckt. In diesen Scheiben werden neue Planeten geboren. Seit 2009 führt die ESA-Raumsonde Herschel die bislang ausführlichste Untersuchung dieser Staubwolken durch.
Bisher wurden bereits mehr als 400 um entlegene Sterne kreisende Planeten entdeckt. Bei den meisten handelt es sich um riesige Gaswelten wie Jupiter und Saturn. Auch kreisen die meisten dieser Planeten sehr eng um ihren Stern. Ihr Abstand ist dabei häufig geringer als der zwischen Merkur und unserer Sonne.
Es ist extrem schwierig, diese kleinen, lichtschwachen Objekte tatsächlich zu erblicken. Nur wenige Planeten, die um entlegene Sterne kreisen, konnten von Hubble und anderen leistungsstarken Teleskopen abgebildet werden. Normalerweise erkennen wir nur durch ihr Ruckeln an dem Stern in ihrer Nähe, dass es sie gibt.

In einigen Fällen sehen wir eine Abnahme der Helligkeit eines Sterns, wenn ein großer Planet vor ihm vorüberzieht. Europas Weltraumteleskop CoRoT hat neun sich vor ihren Stern schiebende Planeten entdeckt. Der kleinste von ihnen ist weniger als doppelt so groß wie die Erde und kreist um einen sonnenähnlichen Stern. Die Höhe seiner Oberflächentemperatur lässt vermuten, dass er von Lava umhüllt ist.

Die Forscher erwarten, eines Tages kleine, erdähnliche Planeten zu entdecken, die um andere Sterne kreisen. Außerdem hofft die ESA darauf, künftig weitere Weltraumteleskope auf die Suche nach Zeichen für Leben auf diesen Planeten schicken zu können.
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