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De Winne auf dem Weg zur ISS
ESA 68-2002. Mit einem Bilderbuchstart sind heute um 8.11 Uhr Ortszeit (4.11 Uhr MEZ) der belgische ESA-Astronaut Frank De Winne und zwei russische Mannschaftskollegen zum vierten Taxiflug zur Internationalen Raumstation (ISS) aufgebrochen. De Winne, ein ehemaliger Luftwaffenpilot, und seine Kameraden, Sojus-Missionskommandant Sergej Zalentin und Flugingenieur Juri Lonschakow, werden nach einem zweitägigen Flug am Freitag um 6.00 Uhr MEZ an der Raumstation andocken. Eineinhalb Stunden später soll die Luke zwischen der Sojus und der ISS geöffnet werden.
De Winne, bei dieser Mission ebenfalls Flugingenieur, besucht als erster Belgier – und vierter Europäer – die ISS und nimmt als erster Nichtrusse am Jungfernflug eines neuen russischen Fahrzeugs teil. Während seines achttägigen Aufenthalts wird er ein Programm aus 23 Experimenten in den Bereichen lebenswissenschaftliche und physikalische Forschung sowie Bildung absolvieren, darunter vier Physikexperimente in einer bedeutenden Versuchseinrichtung, dem in Europa entworfenen und entwickelten Handschuhkasten für Schwerelosigkeitsforschung (MSG).
Die Mannschaft des Taxiflugs „Odissea“ wird an Bord der älteren Sojus-Kapsel vom Typ TM34, die gegenwärtig an der ISS angedockt ist, zur Erde zurückkehren. Ihre Landung in Kasachstan ist für Sonntag, den 10. November um 5.03 Uhr Ortszeit (1.03 Uhr MEZ) geplant. Nähere Auskunft erteilt: ESA Abteilung Öffentlichkeitsarbeit Referat Medienbeziehungen Tel.: +33 (0)1 53 69 71 55 Fax: +33 (0)1 53 69 76 90
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