Envisat "landet" im Zeiss-Planetarium Schwaz

 
31 Mai 2002

Der komplexeste Forschungsraumflugkörper der Europäischen Weltraumagentur ESA, der Umweltsatellit Envisat befindet sich seit dem 1. März im Weltraum und wird auf seine Mission vorbereitet. Künftig wird er für die Geofernerkundung, Klimaforschung und Umweltüberwachung eingesetzt. Interessenten haben noch einmal die Möglichkeit, sich über die Aufgaben des Umweltforschungssatelliten sowie den zu erwartenden wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Nutzen der Mission im Zeiss-Planetarium Schwaz näher zu informieren. Vom 1. Juni bis zum 5. Juli 2002 macht die Envisat-Wanderausstellung nämlich dort auf ihrer letzten Station halt.

Die nützliche Arbeit des über zwei Milliarden Euro teuren europäischen Fernerkundungssatelliten einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, ist die Aufgabe dieser Wanderschau, die von der ESA zusammen mit dem Landesmuseum für Technik und Arbeit Mannheim organisiert wurde. Der Besucher kann Modelle des Umweltsatelliten und der Trägerrakete Ariane 5 bestaunen und sich an Schautafeln und bei Videovorführungen über den wissenschaftlichen Hintergrund, die Ziele und die Nutzung der übermittelten Daten informieren. Ein Touchscreen-PC erlaubt die interaktive Beschäftigung mit dem Thema.

Das Zeiss-Planetarium Schwaz

Weit über 200 000 Besucher haben die Schau bisher auf ihrem Weg durch Deutschland, Österreich und die Schweiz besucht. Nun wurde in Schwaz in Tirol die letzte Station der langen Reise, die im Mai vorigen Jahres in Berlin im Science-Center des Deutschen Technikmuseums begann, erreicht. Besonders Schulklassen nutzten die Themen Umwelt- und Weltraumforschung, um sie im Rahmen ihres Unterrichts in Naturwissenschaften anhand des Envisat-Projekts weiter zu vertiefen. Das besonders junge Menschen begeistert von der Ausstellung sind, läßt für die Zukunft der Weltraumforschung in Europa hoffen.

Die Schau ist vom 1. Juni bis 5. Juli 2002 jeweils von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr zu besichtigen.

Nähere Informationen zum Planetarium sowie die Anfahrtmöglichkeiten sind auf der Internetseite des Zeiss-Planetariums Schwaz zu erhalten.

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