Ohne Grundlagenforschung geht nichts!

Plastics in outer space – solutions for the Earth
Advanced materials developed for space increasingly adapted to Earth applications
15 März 2002

ESA PR 12-2002. Am 22. März starten sieben führende europäische Forschungseinrichtungen im Technopolis-Museum bei Brüssel eine gemeinsame Öffentlichkeitsinitiative für die im November dieses Jahres stattfindende Europäische Woche der Wissenschaft, um den Europäern vor Augen zu führen, wie sehr die heutige Gesellschaft auf die Grundlagenforschung angewiesen ist.

Handys, Autos, CD-Spieler, Fernseher, Kühlschränke, Computer, das Internet, Antibiotika, Vitamine, Narkosen, Impfungen, Heizung, Nylonstrümpfe, Klebstoff, Strichcodes, Metalldetektoren, Kontaktlinsen, Modems, Laserdrucker, digitale Kameras, Videospiele sowie zahllose andere Dinge sind aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Technologie ist überall und wird von allen genutzt – aber wem ist je der Gedanke gekommen, daß es ohne die Erforschung des Aufbaus von Atomen keine Lasergeräte und auch keine CD-Spieler gäbe? Wir sind uns oft nicht bewußt, daß fast alles, was wir heute benutzen, ohne jahrelange Grundlagenforschung nie das Licht der Welt erblickt hätte.

Um diese Wissenslücke zu schließen, haben sich die führenden Forschungsorganisationen Europas zusammengetan und mit Unterstützung der Generaldirektion „Forschung“ der Europäischen Kommission eine Initiative gestartet, die den Europäern verdeutlichen soll, daß es ohne Forschung keine Technologie gäbe und umgekehrt ohne Technologie die Forschung zum Stillstand käme. Das Projekt steht unter dem Motto „Sci-Tech – Couldn’t be without it!“.

„Sci-Tech – Couldn’t be without it!“ ist eine an die europäischen Bürger gerichtete Online-Umfrage, bei der sie angeben sollen, welche zehn Technologien ihnen am wichtigsten sind. Eine dynamische und unterhaltsame Webseite wird ihnen zeigen, wo diese Technologien ihren Ursprung haben und wie sehr die Forschung an ihrer Entwicklung beteiligt war. Lehrmaterial soll Schülern veranschaulichen, wie ihre Lieblingsapparaturen eigentlich funktionieren und wie eine Karriere in der Wissenschaft zu Erfindungen beitragen kann, die sich wiederum künftige Generationen aus ihrem Leben nicht mehr wegdenken könnten. Die Ergebnisse der Umfrage werden während der Europäischen Woche der Wissenschaft vom 4. bis 11. November als Quiz-Show-Serie live im Internet präsentiert.

„Sci-Tech – Couldn’t be without it!“ beginnt am Freitag, den 22. März um 18.30 Uhr im Technopolis-Museum bei Brüssel, gemeinsam mit der offiziellen Einweihung der CERN-Wanderausstellung „e = mc2 – Wenn Energie zu Materie wird“, die dort bis zum 21. Juli zu bewundern ist. CERN-Generaldirektor Luciano Maiani und EU-Forschungskommissar Philippe Busquin werden in ihren Eröffnungsreden unterstreichen, wie wichtig eine Bündelung der europäischen Anstrengungen auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Bildung und Öffentlichkeitsarbeit ist. Anschließend stehen die Besichtigung der Ausstellung und eine Demonstration der „Couldn’t be without it!“-Webseite auf dem Programm. Zum Abschluß findet eine Art Stammtischdiskussion über moderne Physik und Philosophie mit Musikprogramm und Büfett statt.

Teilnahme an der Online-Umfrage „Couldn’t be without it!“ unter http://www.cern.ch/sci-tech.

Teilnahmebestätigungen für die Technopolis-Veranstaltung bis spätestens Montag, den 18. März per Fax an +32 (0)15 34 20 10.

Anfahrt zum Technopolis-Museum: Autobahn E19 (Brüssel-Antwerpen), Ausfahrt Nr. 10 (Mechelen-Zuid).

Näheres zur Ausstellung

Véronique de Man, E-Mail: veronique@technopolis.be, Tel.: +32 (0)15 34 20 20

Näheres zu „Couldn’t be without it!“

E-Mail: monica.de.pasquale@cern.ch, Tel.: +41 (0)22 767 35 86

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