Astronauten

Astronauts of the European Space Agency (ESA)
Astronauts of the European Space Agency (ESA)

Die ESA begann ihr bemanntes Raumfahrtprogramm mit Spacelab. Dafür wurden 1978 die ersten 3 ESA-Astronauten ausgewählt, Ulf Merbold (D), Wubbo Ockels (NL) und Claude Nicollier (CH). 1992 fand im Rahmen zweier grösserer Programme, Hermes und Columbus, eine zweite Auswahlrunde statt. 6 Kandidaten wurden damals ausgewählt, von denen nur einer schon Mitglied eines nationalen Astronautenkorps war, der Franzose Jean-Francois Clervoy. Weiter waren darunter Thomas Reiter (D), Maurizio Cheli (I, ausgeschieden), Pedro Duque (E), Christer Fuglesang (S) und die erste Frau im Europäischen Korps, Marianne Merchez (B, ausgeschieden).

Am 25. März 1998 beschloss die ESA Ratstagung die Einrichtung eines gemeinsamen europäischen Astronautenkorps, des European Astronaut Corps, um die Organisation zu vereinfachen und die Ressourcen optimal zu nutzen. Auch Frankreich und Deutschland, die beiden Mitgliedsstaaten die vorher über ein nationales Astronautenkorps verfügten, unterstützten die Fusion. Die Resolution beinhaltete die Bildung eines Korps von 16 Astronauten (jeweils 4 aus Deutschland, Frankreich und Italien und 4 aus den anderen Mitgliedsstaaten), und den Plan, den Integrationsvorgang im Juni 2000 abzuschliessen, gleichzeitig mit der Auflösung der nationalen Korps. Die Mitgliedsstaaten haben dennoch die Möglichkeit, für nationale Missionen einen oder mehrere Astronauten des European Astronaut Corps zu verwenden.

Dies sind die früheren und heutigen Astronauten deutscher Nationalität:

Renate Brümmer
Reinhold Ewald - Biographie
Klaus Dietrich Flade
Reinhard Furrer
Sigmund Jähn
Ulf Merbold - Biographie
Ernst Messerschmid - Biographie
Thomas Reiter - Biographie
Hans Schlegel - Biographie
Gerhard Thiele - Biographie
Heike Walpot
Ulrich Walter

Last update: 11 Oktober 2004

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