SocialSpace

Aus SpaceTweetup wird "SocialSpace"

1 August 2013

Ursprünglich als Real-Life-Meetups von Twitter-Followern konzipiert, werden die so genannten „SpaceTweetups“ von ESA und DLR fortan SocialSpace heißen. Damit stehen sie nun den Nutzern aller Social Media-Kanäle offen.  

Damit wollen die beiden Raumfahrtagenturen nicht nur die Nutzer weiterer Social Media-Plattformen einbeziehen, sondern auch ihr Publikum erweitern: Blogger, Medienjournalisten und selbstverständlich nach wie vor all diejenigen, die sich für Weltraum und Forschung begeistern.

Das erste europäische SpaceTweetup, das ESA und DLR im September 2011 im Rahmen des Tags der Luft- und Raumfahrt in Köln veranstalteten, war für alle Beteiligten

ein unvergessliches Erlebnis und ein großer Erfolg (Link Blogs). Die Wellen, die dadurch geschlagen wurden, breiten sich immer noch weit jenseits der ‘Twittersphäre’ aus.

Seit 2011 gab es acht weitere europäische Treffen dieser Art überall in Europa – von Deutschland (Köln, Berlin) über Frankreich (Toulouse, Paris) und Italien (Rom) bis zu den Niederlanden (Noordwijk), oft als gemeinsames Projekt von ESA und DLR oder ESA und der französischen Raumfahrtagentur CNES.  

Astronauten und Teilnehmer des Spacetweetup 2011

Hunderte von Teilnehmern teilten zehntausende Tweets, Bilder, Videos und Blogposts – die wiederum millionenfach mit ihren Followern geteilt wurden – mit Einblicken hinter die Kulissen, Neuigkeiten und Meinungen über die bemannte Raumfahrt, die Erforschung des Weltraums, Missionen und vielem mehr. Die aus den SpaceTweetups hervorgegangene Gemeinschaft ist sogar noch einen Schritt weiter gegangen und veranstaltet mittlerweile ihre eigenen Events, wie z. B. SpaceUp-Konferenzen in Belgien, Frankreich oder Deutschland.

„Durch die Vielfalt von Social Media ist die digitale Gesellschaft ein Spiegel ihres Pendants in der realen Welt – damit war es an der Zeit, das Tweetup-Format zu öffnen und ein breiteres Publikum anzusprechen“, sagt Marco Trovatello, Leiter der Crossmedia-Abteilung des DLR. Fulvio Drigani, Social Media Manager der ESA, fügt hinzu: „Social Media sind von zunehmender Bedeutung für ESA sowie für nationale Agenturen wie DLR und CNES - sie ermöglichen uns und unseren Partnern, direkter mit unserem Publikum zu interagieren. Am wichtigsten ist jedoch, dass sie uns helfen, mit ihnen in Verbindung zu bleiben.“

Beide Agenturen sind in puncto Social Media breit aufgestellt - von Blogs über Youtube, Flickr, Twitter, Facebook, Google+ bis zu vielen anderen Plattformen. Das neue SocialSpace-Konzept wird ESA, DLR und andere Partner wie CNES dabei unterstützen, besser mit der digitalen Öffentlichkeit in Kontakt zu bleiben.

Das erste SocialSpace steht übrigens schon vor der Tür – mehr in Kürze hier.

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