Besuch des Britischen Staatsministers Ian Pearson

Jean-Jacques Dordain (ESA Generaldirektor) und der Britische Staatsminister Ian Pearson
23 Januar 2008

Zum ersten Mal hat heute ein Britischer Staatsminister das Satellitenkontrollzentrum der ESA in Darmstadt besucht. Ian Pearson, Staatsminister für Wissenschaft und Innovation, ließ sich bei der ESOC umfassend über den Stand der europäischen Raumfahrtaktivitäten informieren.

Pearson führte Gespräche mit ESA Generaldirektor Prof. Jean-Jacques Dordain und ESOC-Direktor Gaele Winters, der bei einem Rundgang über die Rolle des Darmstädter Standorts innerhalb der ESA sprach und den Gast mit der britischen Belegschaft des Kontrollzentrums bekannt machte.

Besuch im Hauptkontrollraum

ESA Generaldirektor Jean-Jacques Dordain sagte: „Die Britische Wissenschaft und Industrie hat einen wesentlichen Anteil am Erfolg der europäischen Missionen und kann in der Zukunft durchaus eine noch größere Rolle spielen.“

Der Besuch von Staatsminister Pearson findet zu einem für die ESA und ihr Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt bedeutenden Zeitpunkt statt. Neben dem Start des europäischen Weltraumlabors Columbus, das Anfang Februar zur Internationalen Raumstation ISS transportiert werden soll, bereitet die ESA den ersten Einsatz des Automatic Transfer Vehicle (ATV) vor, - ein unbemanntes Versorgungsfahrzeug für die ISS.

Beide Missionen werden im Auftrag der ESA gemeinsam von der deutschen Raumfahrtagentur (DLR) und der französischen CNES betreut. Spezialisten des ESOC sind zu den zuständigen Kontrollzentren in Oberpfaffenhofen und Toulouse entsandt und leiten dort die Operationen.

ESOC – Europas Tor zum Weltall

Vom ESOC wurden in seiner vierzigjährigen Geschichte insgesamt 55 ESA-Missionen gestartet und 57 Missionen anderer Organisationen unterstützt. Das Kontrollzentrum hat außerdem dazu beigetragen, sieben Satelliten zu retten, die zunächst nicht in ihre ursprünglich geplante Umlaufbahn gebracht worden waren.  

Copyright 2000 - 2014 © European Space Agency. All rights reserved.