Bewerbungsphase für Alpbach Sommerschule 2014 eröffnet

Planeten des Sonnensystems
11 Februar 2014

Die FFG lädt 60 junge Wissenschaftler aus allen Mitgliedsstaaten und kooperierenden Staaten der ESA vom 15. bis zum 24. Juli 2014 zur Sommerschule Alpbach, einer Planungsschmiede für zukünftige Satellitenmissionen, ein.

Die Teilnehmer sind aufgerufen, neue und innovative Satellitenmissionen zum Thema Geophysik der terrestrischen Planeten zu entwickeln und einer Jury von Experten vorzustellen.

2014 wird sich die Sommerschule Alpbach der Erforschung der vier innersten Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars mit Hilfe von Weltraumtechnologie widmen. Die Geophysik untersucht natürliche Erscheinungen auf der Erde, in ihrem Inneren wie auch dem erdnahen interplanetaren Raum.

Zum Forschungsbereich der Geophysik gehören auch die Einflüsse anderer Himmelskörper auf die Erde und die sie umgebende Materie. 

In zehn Tagen Sommerschule Alpbach sind neue, innovative Missionskonzepte gefragt

Die Sommerschüler sind aufgerufen, Satellitenmissionen zu entwickeln, die es ermöglichen, die Geophysik der erdnahen Planeten besser zu verstehen und die Prozesse auf der Oberfläche und im Inneren der vier erdnahen Planeten zu erforschen. Das dazu nötige Rüstzeug an wissenschaftlichen Grundlagen und technischen Voraussetzungen wird den Teilnehmenden in einer einzigartigen Theorie-Praxis-Kombination aus Vorträgen und Workshops mitgegeben.

Vier Teams mit je 15 TeilnehmerInnen aus ganz Europa wetteifern unter fachkundiger Anleitung um das anspruchsvollste Missionskonzept. Dabei gilt es, alle Elemente einer möglichen künftigen Weltraummission zu berücksichtigen. Hierzu gehören die Auswahl der Instrumentierung, die Grundkonstruktion des Satelliten und seiner Subsysteme, die Berechnung der optimalen Flugbahn sowie die Ermittlung der voraussichtlichen Missionskosten. Eine ganze Reihe von Ergebnissen der Alpbach Sommerschule sind in der Vergangenheit auch schon in reale Missionen der ESA eingeflossen.

Am letzten Tag der Sommerschule wurden die Arbeiten der vier Gruppen in einer jeweils einstündigen Präsentation vorgestellt und von einer Jury erfahrener WeltraumexpertInnen individuell nach der Güte der wissenschaftlichen und technischen Ausrichtung und Wettbewerbsfähigkeit begutachtet. Ein weiteres, wichtiges Kriterium der Beurteilung sind Details im Missions-Management und dem Satellitendesign.

Veranstalter der Sommerschule Alpbach sind die FFG in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und ihren Mitgliedsstaaten. Ein traditioneller Partner ist das International Space Science Institute, ISSI. Unterstützt wird die Sommerschule von Austrospace, der Vereinigung der österreichischen Weltraumindustrie.

Wo muss man sich bewerben?

Bewerbungen sind online auf der Website der Alpbach Sommerschule vor dem 31. März 2014 einzuschicken. Die Teilnahmebestätigungen werden seitens der FFG zirka Ende April 2014 bekannt gegeben.

Bei der Registrierung wird eine Gebühr von 400 Euro verlangt. Teilnehmer werden jedoch unter Umständen die Möglichkeit haben, in Universitäten, bei den nationalen Raumfahrtbehörden oder bei Partnerorganisationen finanzielle Unterstützung zu beantragen.

Die Registrierungsformulare sowie weitere Informationen finden Sie auf der Website der Alpbach Sommerschule.   

* ESA-Mitgliedsstaaten 
Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweden, Schweiz, Tschechien, das Vereinigte Königreich und Kanada (Assoziiertes Mitglied).
Europäische Kooperationsstaaten 
Estland, Lettland, Slowenien, Ungarn 
Kooperationsstaaten
Litauen, Malta, Slowakei, Zypern
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