Der Leiter des Satellitenbetriebs der Cluster- Raumfahrzeuge beschreibt die Inbetriebnahme

Sandro Matussi
17 Oktober 2000

Die Inbetriebnahme eines einzelnen Raumfahrzeuges ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Der Auftrag zur gleichzeitigen Durchfuehrung der Manoever von vier Forschungs-Raumfahrzeugen kann zu einem logistischen Alptraum werden. Sandro Matussi, Leiter des Satellitenbetriebs der Cluster- Raumfahrzeuge im European Space Operations Centre (ESOC) – (Europäisches Satellitenkontrollzentrum) in Darmstadt, Deutschland, hat jedoch die Zeit gefunden, einen Monat nach dem Anfang der drei monatigen Inbetriebnahme der Instrumente zur Erforschung der Magnetosphaere die Fortschritte zu schildern.

"Wir müssen jede einzelne Nutzlast richtig anschalten und vorbereiten, haben jedoch 44 Nutzlasten, die wir gemeinsam mit den Hauptforschern (P.I.s -Principal Investigators )überprüfen und kontrollieren müssen; so wird das Ganze zu einem aufwendigen Unterfangen. Hin und wieder haben wir ein paar Schwierigkeiten gehabt, insgesamt haben wir jedoch die vorgesehenen Fristen eingehalten. Wir haben die Absicht, die Inbetriebnahme bis Ende November, Anfang Dezember abzuschliessen," sagte er.

Sieben Ingenieure des ESOC arbeiten an der Durchführung des Auftrags mit, fünf davon sind für je ein oder zwei Nutzlasten eines jeweiligen Raumfahrzeuges verantwortlich. Sie müssen die Aktivitäten bezüglich der - ihnen zugeordneten Nutzlasten – im Rahmen des gesamten Inbetriebnahmeplans koordinieren. Sie haben separate Treffen mit dem Projektwissenschaftler und den individuellen Forschern, um die für den laufenden oder folgenden Tag vorgesehenen Aktivitäten zu definieren.

Den vollständigen Bericht finden Sie auf der ESA Science Cluster Homepage.

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