ESA Euronews: Vom Tor ins TV

12 Juni 2014

Die WM ist zweifellos ein globales Massenereignis. Tausende Fans sehen sich die Spiele im Stadion an. Aber auch geschätzte 3,2 Milliarden Menschen werden vor dem Fernseher live dabei sein. 

Das bedeutet: Fast die Hälfte der Erdbevölkerung schaut zu, wenn es in den 12 brasilianischen Fußball-Stadien rund geht.

Der Chef für Telekommunikations-Projekte der ESA Xavier Lobao meint, "egal, welche Technologie die heimischen Fernseher nutzen, immer sind Satelliten im Spiel." Bei Satellitenbetreibern wie SES hier in Luxemburg fällt die WM-Übertragung in die Kategorie "gelegentliche Nutzung ". So werden die meisten Live-Großereignisse übertragen. Die Satelliten arbeiten auf Hochtouren.

Die Nachfrage nach der Satellitenkapazität ist enorm hoch, da einige Fußball-Stadien in abgelegenen brasilianischen Gebieten liegen. SES-Mitarbeiter Richard Lamb erklärt, "die WM in Brasilien unterscheidet sich von früheren Großereignissen, da die Glasfaserinfrastruktur zwischen den Stadien nicht ausreichend ausgebaut ist. Deswegen fällt mehr Arbeit für die Satelliten ab."

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