ESA unterstützt GeoDarmstadt2010 mit Ausstellung und Fachvorträgen

Europa
6 Oktober 2010

Vom 11.-13. Oktober 2010 treffen sich im Darmstadtium, dem Darmstädter Wissenschafts- und Kongresszentrum, führende geowissenschaftliche Akteure aus Deutschland unter dem Thema "Geowissenschaften sichern Zukunft".

Gerade die Geowissenschaften sind in Zeiten starken Bevölkerungswachstums und den damit einhergehenden Belastungen natürlicher Systeme eine enorm wichtige Disziplin geworden. Schlagworte öffentlicher Debatten sind u.a. Energieversorgung und Klimawandel, wirtschaftliches Wachstum und Rohstoffversorgung, die Entwicklung neuer Materialien, Stoffströme aus und zurück in die Umwelt, die Versorgung mit sauberem Wasser sowie die Vorsorge vor den Folgen großer Naturereignisse, die sich immer häufiger zu Katastrophen wandeln können. Die Gesellschaft hat daher ein Anrecht darauf, dass die Geowissenschaften neue Forschungsansätze entwickeln und die Ergebnisse allgemeinverständlich präsentieren.

Unsere Erde: Blick auf übergreifende Zusammenhänge

In den vergangen Jahrzehnten haben die Teildisziplinen der Geowissenschaften Konzepte und Methoden entwickelt, die neben der qualifizierenden Beobachtung zu immer mehr quantifizierbaren Aussagen geführt haben. Dabei überspannen sie Skalenbereiche über ein Dutzend Potenzen vom Nano-Bereich bis in die Betrachtung lokaler, regionaler und globaler Zusammenhänge. Dies ist das Ergebnis tief gehender Spezialisierung und Analyse. Angesichts der Entwicklungen auf unserem Planeten wird es andererseits immer drängender, dass wir diese Ergebnisse gemeinsam betrachten und diskutieren. Die GeoDarmstadt2010 will daher viele Teildisziplinen der Geowissenschaften zu Blicken auf übergreifende Zusammenhänge bewegen. Das betrifft die Grundlagen- und insbesondere auch die anwendungsorientierte Forschung.

Europas Augen im All

CryoSat-2

Die ESA unterstützt die GeoDarmstadt 2010 mit einer Ausstellung und Fachvorträgen. Die im Darmstadtium ausgestellten Modelle der ESA-Erdbeobachtungssatelliten CryoSat-2 und ENVISAT geben einen detaillierten Eindruck der europäischen „Augen im All“.

Experten der ESA informieren die Konferenzteilnehmer mit Fachvorträgen am Europäischen Satellitenkontrollzentrum ESOC über die verschiedenen Erdbeobachtungsmissionen der ESA, die in Darmstadt kontrolliert werden.

Kontakte und weitere Informationen

Prof. Dr. Andreas Hoppe &
Prof. Dr. Christoph Schüth

Technische Universität Darmstadt
Institut für Angewandte Geowissenschaften
Schnittspahnstraße 9
64287 Darmstadt, Germany

T +49-6151 - 162371 & - 162071

ahoppe@geo.tu-darmstadt.de
schueth@geo.tu-darmstadt.de

Weitere Informationen zur GeoDarmstadt Konferenz unter: www.GeoDarmstadt2010.de

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