Karriere in der Raumfahrt: German Trainee Programme geht in die nächste Runde

Der German Trainee Jahrgang 2013
28 Januar 2013

Mit dem „German Trainee Programme“ (GTP) bietet das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) jungen deutschen und raumfahrtbegeisterten Menschen die Chance, bei der ESA an aktuellen Raumfahrtprojekten mitzuarbeiten.

Satellitenbetrieb, Robotik, bemannte und unbemannte Raumfahrt, Erdbeobachtung und Missionsanalyse sind nur einige der spannenden Arbeitsfelder, in denen die Trainees anspruchsvolle Aufgaben übernehmen.

Im Rahmen einer Veranstaltung in der Münchner Staatskanzlei erhielten die zehn Trainees des Jahres 2013 nun ihre GTP-Stipendiatenverträge. Für acht Trainees des Jahrgangs 2012 konnte der Vertrag für ein zweites Traineejahr verlängert werden.

Training "on the job", europaweit

Gerd Gruppe, DLR, und Hans-Georg Mockel, ESA

Auch das Abkommen zum GTP wurde von ESA und dem DLR um weitere vier Jahre bis 2016 verlängert. Seit dem Programmstart, 2009, nehmen jährlich rund zehn Neu-Stipendiaten ein ein- bis maximal zweijähriges „on the Job Training“ auf. Dieses führt sie an die ESA-Standorte in den Niederlanden (ESTEC, Leiden), Italien (ESRIN, Frascati), Spanien (ESAC, Madrid), Frankreich (ESA-Headquarter Paris, Toulouse) oder Deutschland (ESOC, Darmstadt).

„Die Ausbildung des wissenschaftlichen Raumfahrt-Nachwuchses zählt zu den Kernaufgaben des DLR und liegt uns sehr am Herzen. Das German Trainee Programm bietet die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere in der Raumfahrtbranche“, so Dr. Gerd Gruppe, Vorstand des DLR Raumfahrtmanagement.

Das spiegelt sich in den ersten Ergebnisse des Programms wieder: Fast die Hälfte der ersten Absolventen ist im unmittelbaren ESA Umfeld verblieben: als fester Mitarbeiter, über Vertragsfirmen oder als Promovent. Andere Absolventen sind aufgrund ihrer Kenntnisse willkommener Nachwuchs in der Industrie und der Wissenschaft.

„Es stärkt das Potential der ESA, wenn die Mitgliedsstaaten frühzeitig ihren Nachwuchs an sie heranführen. Das GTP ist dazu ein hervorragender Weg. Es ist eine große Chance, die Weltraumorganisation und ihr Umfeld in der Zusammenarbeit zwischen ESA, den Mitgliedstaaten und der Industrie kennen zu lernen“, so Hans-Georg Mockel, ESA Director of Human Resources.

GTP-Stipendiatin Anica Huck stellt ihre Arbeiten in ESRIN vor

Auf die GTP-Trainees des Jahres 2013 warten nun Forschungs- und Managementaufgaben auf höchstem Niveau bei der ESA. Die Arbeit findet in interdisziplinären Teams mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den 20 ESA-Mitgliedstaaten statt.

Mehr Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen finden Sie hier.

Kontakt:

Dr. Olivia Drescher-Schwenzfeier

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Tel.: 030/67055-476

E-mail: Olivia.Drescher-Schwenzfeier @ dlr.de

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