Presseeinladung zur ESA-Ratstagung auf Ministerebene

Ministerratstagung 2008
15 Oktober 2012

PR 34 2012 - Auf der kommenden Tagung des ESA-Rates auf Ministerebene, die am 20. und 21. November in Caserta bei Neapel stattfindet, wird über die Ziele und Prioritäten der europäischen Raumfahrt beraten.

Die für die Raumfahrt zuständigen Minister der 20 ESA-Mitgliedstaaten und Kanadas kommen zusammen, um einen Plan zur Erschließung neuer Kenntnisse, Förderung von Innovation und Wettbewerbs-
fähigkeit in Europa und Ermöglichung weltraumgestützter Dienste zu beschließen.

Dank des Erfolgs ihrer Missionen wird das politische Interesse an der ESA stetig größer. Mit dem bis spätestens zur Ministerratstagung geplanten Beitritt Polens wird die ESA 20 Mitgliedstaaten umfassen. Bei der letzten Ministerratstagung in Den Haag 2008 waren es noch 18.

Die ESA unterhält im Rahmen von Kooperationsabkommen Beziehungen zu neun der zehn noch nicht der ESA beigetretenen EU-Mitgliedstaaten, die ebenfalls auf der Ministerratstagung vertreten sein werden. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperations-
abkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

An der Tagung nehmen mehrere Beobachter teil, darunter Bulgarien, der einzige EU-Mitgliedstaat, der noch kein Kooperationsabkommen mit der ESA geschlossen hat, die Organisationen EUMETSAT, die Europäische Wissenschaftsstiftung, die Europäische Verteidigungs-
agentur und die Europäische Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs sowie die EU.

Veranstaltungsort der Tagung ist der Königspalast von Caserta, Viale Giulio Douhet 22, 81100 Caserta, Italien.

Pressezentrum in der Hochschule für öffentliche Verwaltung

Das Pressezentrum wird sich im Gebäude der Hochschule für öffentliche Verwaltung neben dem Königspalast befinden.

Medienvertreter müssen sich bis spätestens 5. November akkreditieren lassen. Um den persönlichen Zugangsausweis zu erhalten, muss der Reisepass bzw. Personalausweis vorgewiesen werden, dessen Nummer auf dem Akkreditierungsformular angegeben ist. Andere Ausweispapiere werden nicht anerkannt. Zur Akkreditierung füllen Sie bitte das über den folgenden Link erhältliche Formular aus:

http://www.esa.int/esaCP/SEMICBGYD7H_index_0.html

Im Gebäude des Pressezentrums steht für Medienvertreter, die über die Tagung berichten möchten, eine begrenzte Anzahl an Zimmern zum Preis von 43 € pro Nacht, inkl. Frühstück und Steuern, zur Verfügung. Entsprechende Anträge müssen unter Benutzung des Akkreditierungsformulars gestellt werden, wobei die Vergabe nach dem Zeitpunkt des Eingangs der Anträge erfolgt.

Bis spätestens Anfang November werden weitere Hintergrund-
informationen zu den auf der Ministerratstagung zur Debatte anstehenden Zielen und Programminhalten veröffentlicht.

Vorläufiges Programm für die Presse

Es wird darauf hingewiesen, dass die Tagung selbst für Medienvertreter nicht zugänglich ist.

Montag, 19. November

14.00–19.00 Öffnung des Pressezentrums und Beginn der Akkreditierung

Dienstag, 20. November

8.00 Öffnung des Pressezentrums / Akkreditierung
8.45 –9.00 Gelegenheiten für Fotoaufnahmen im Konferenzsaal
9.00 Eröffnung der Tagung auf Ministerebene (ohne Medienpräsenz)
11.15 Pressekonferenz: Überblick über die Diskussionen im Rat
12.45 Offizielles Gruppenfoto der Minister (nur professionelle Fotografen)
13.00 Mittagspause
15.00 Fortsetzung der Tagung
18.00 Ende der Tagung mit anschließender Pressekonferenz

Mittwoch, 21. November

8.00 Öffnung des Pressezentrums
9.00 Fortsetzung der Tagung (ohne Medienpräsenz)
12.30 oder 17.00 Voraussichtliches Ende der Tagung mit anschließender Pressekonferenz unter Anwesenheit des ESA-Generaldirektors und des Vorsitzenden des ESA-Rates auf Ministerebene
20.00 Schließung des Pressezentrums

Anfragen für Interviews werden vom ESA-Referat Medienbeziehungen im Pressezentrum entgegengenommen.

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist Europas Tor zum Weltraum.

Die ESA ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat derzeit 19 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 17 auch Mitgliedstaaten der EU. Als nächstes wird Polen bis spätestens zur kommenden Ratstagung auf Ministerebene der ESA als Vollmitglied beitreten.

Die ESA unterhält im Rahmen von Kooperationsabkommen Beziehungen zu neun EU-Mitgliedstaaten und verhandelt zurzeit mit dem verbleibenden EU-Mitgliedstaat Bulgarien über den Abschluss eines solchen Abkommens. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt. Sie startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Mehr über die ESA: www.esa.int

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