Raumfahrt trifft auf Automobilindustrie

16 September 2011

Parallel zur IAA in Frankfurt kamen am 14.09. 200 Experten bei der ESA zusammen. Fokus der Veranstaltung waren Weltraumtechnologien und ihr möglicher Transfer auf den Automobilsektor. Zahlreiche Marktführer wie BMW, Audi, Opel, VW, Bosch, Siemens, Astrium, Schaeffler, Magna Steyr sowie weitere Zulieferer nahmen teil.

Die Veranstaltung "Space Meets Automotive Industry" wurde vom Büro für Technologie-Transfer (TTP) der ESA organisiert und fand am Europäischen Satellitenkontrollzentrum ESA/ESOC in Darmstadt statt. Sie gab Technologie-Anwendern und -Anbietern die Möglichkeit, sich über Themen wie neue technologische Entwicklungen in der Raumfahrt und der Automobilindustrie und ihre Anwendungsmöglichkeiten auszutauschen.

Die Veranstaltung erreichte ihre maximale Besucherzahl, was sicherlich auch mit dem Terminzeitpunkt - kurz vor Beginn der Internationalen Automobilausstellung IAA 2011 - und der in Hessen und dem Rhein-Main-Gebiet weit verbreiteten Wissenschafts- und Technologielandschaft zusammenhing.

Inspirierende Eröffnung durch ESA-Astronaut Reinhold Ewald

Reinhold Ewald im vollen Konferenzraum

Reinhold Ewald eröffnete die Veranstaltung mit einem inspirierenden Vortrag zum allgemeinen Nutzen von Technologien aus der bemannten und unbemannten Raumfahrt. Im Anschluss stellte Gerald Pöllmann von der Magna Steyr AG einige bedeutende Brücken zwischen Raumfahrt und der Automobilindustrie vor.

Am Nachmittag wurden weitere Themengebiete in Form von Workshops behandelt, darunter Werkstoffe & Beschichtungen sowie Sensoren & Messtechnologie. Zu Abschluss der Veranstaltung nutzte eine Vielzahl der Gäste noch die Gelegenheit, an einer Führung durch die Kontrollräume des Satellitenkontrollzentrums der ESA teilzunehmen.

“Zweck der Veranstaltung war es, den Abstand zwischen den Bereichen Raumfahrt und Automobilindustrie zu reduzieren und übergreifende Technologie-Spin-Offs zu fördern. Ich freue mich, dass 200 hochqualifizierte Teilnehmer anhand der Präsentationen diverser Spitzentechnologien wertvolle Erkenntnisse zu neuen Entwicklungen und ihrem Potenzial gewinnen konnten“, erklärte der Leiter des ESA-Büros für Technologie-Transfer Frank M. Salzgeber.

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