Satellitenbild der Woche: Patagonien – Auf und Ab

22 Juli 2011

Dieses Envisat-Bild wird dominiert durch Süd-Argentinien mit dem gebirgigen Gelände der chilenischen Anden im Westen (rechts).

Von üppigen, schneebedeckten Berghängen bis ins trockene Landesinnere der argentinischen Provinz Chubut und der angrenzenden Provinz Santa Cruz im Süden – finden sich eine Reihe von Plateaus und Tiefebenen.

In der Mitte sind zwei Seen in der argentinischen Provinz Chubut zu sehen. Die Tiefe von ca. 20 m gibt dem Musters See eine dunkle Farbe, während der Colhué Huapi See mit 2 m Tiefe eine flache Senke füllt.

Die Einbuchtung an der argentinischen Ostküste von ist der San Jorge Golf, mit einer Größe von etwa 228 km an seiner Öffnung. Entlang seiner innersen Küste liegt Comodoro Rivadavia, eine Stadt, die berühmt ist für ihre Hummer und Seespinnen.

Der helle weiße Fleck in der linken unteren Ecke des Bildes ist das nordpatagonische Eisfeld im südlichen Chile. Satellitenbilder zeigen, dass sich die Gletscher in den vergangenen Jahren rasch verkleinert haben. Allerdings ist das Eisfeld noch immer die größte zusammenhängende Eismasse außerhalb der Polarregionen.

Dieses Bild wurde am 3. Juni 2011 vom MERIS-Instrument an Bord des ESA-Umweltsatelliten Envisat aufgenommen. Envisat wird vom Europäischen Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt kontrolliert.

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