Das ESOC in Darmstadt im Video-Portrait

26 Februar 2013

ESA-External Services Manager Nigel Head stellt in einem rund 13-minütigen Image-Film das ESOC in Darmstadt vor. Er gibt einen faszinierenden Einblick in die Aufgaben des Europäischen Satellitenkontrollzentrums – den Missionsbetrieb von Satelliten.

 
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Mehr als 100 verschiedene Satelliten, sowohl eigene als auch die von Partnern wurden bis heute von Darmstadt aus gesteuert. In der Regel haben diese eine Einsatzdauer von einigen Jahren – doch kommt es auch vor, dass einige von ihnen länger auf Mission sind. Der Forschungssatellit Cryosat zum Beispiel startete 2010 mit dem Ziel, für drei Jahre die Eismassen der Erde im Blick zu haben. Er wird seine geplante Lebensdauer allerdings übersteigen und soll uns weiterhin vom Weltall aus erfasste Daten liefern.

Nigel Head geht auch ausführlich auf Umlaufbahnen und Himmelsmechanik ein und erklärt, in welchem „Stockwerk“ die verschiedenen Objekte über unseren Köpfen schweben. Die Internationale Raumstation ISS befindet sich in etwa 400 Kilometer Höhe, im untersten Stock des Weltalls. Auf den ersten Blick erscheint diese Entfernung unheimlich groß - im Vergleich zu Wetter- und Telekommunikationssatelliten in rund 35.000 Kilometer Höhe im Geostationären Orbit, drei Weltraum-Etagen über der ISS, aber nur eine relativ geringe Distanz.

Doch nicht nur dort, sondern auch hier auf der Erde gibt es unverzichtbare Instrumente, welche die verschiedenen ESA-Missionen überhaupt erst ermöglichen. Bodenstationen, in Ländern wie Argentinien und Schweden, die Satellitendaten empfangen und weitergeben oder Kontrollsysteme, die Trümmer wie Raketenreste und Gesteinsbrocken im All erfassen und im Auge behalten – sie alle gewährleisten den Satellitenbetrieb vom ESOC aus. 

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