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    Einweihung des Standorts für die Galileo-Bodenstation Kourou in Französisch-Guayana

    Einweihung des Standorts für die Galileo-Bodenstation Kourou in Französisch-Guayana
    24 November 2009

    Auf dem Gelände des europäischen Raumfahrtzentrums Guayana (CSG) ist am 19. November 2009 der Standort für eine Bodenstation des globalen europäischen Satellitennavigationssystems Galileo eingeweiht worden.

    Diesem Standort, der von der französischen Raumfahrtagentur CNES zur Verfügung gestellt wurde, wird im Hinblick auf die Errichtung des Galileo-Systems eine herausragende Rolle zukommen, da hier die Station mit der breitesten Funktionspalette des Galileo-Bodensegments errichtet wird. Die Bodenstation Kourou wird nämlich sowohl eine Station zur Telemetrie und Fernsteuerung (TTC) für die Bahnverfolgung und die Steuerung der Satelliten der Galileo-Konstellation, eine Galileo-Sensorstation (GSS) zum Empfang der Navigationssignale der Satelliten als auch zwei Aufwärtsstationen (ULS) zum Senden von Navigations- und Integritätssignalen an die Satelliten umfassen.

    Insgesamt wird das für die Phase der orbitalen Validierung (IOV-Phase) zu errichtende Galileo-Bodensegment aus 18 Galileo-Sensorstationen, 5 Aufwärtsstationen, 2 TTC-Stationen und 2 Galileo-Kontrollzentren (GCC) bestehen. Letztere werden im italienischen Fucino und im bayerischen Oberpfaffenhofen eingerichtet. Die von den Sensorstationen empfangenen Daten werden unablässig an die Galileo-Kontrollzentren weitergegeben, wo sie über die Missionskontrolle verarbeitet werden, um die Navigations- und Integritätssignale zu erstellen, die anschließend über die Aufwärtsstationen wieder an die Satelliten gefunkt werden. Die Fähigkeit von Galileo, seine Nutzer direkt über das Integritätsniveau seiner Signale zu unterrichten, stellt im Vergleich zu den anderen Satellitennavigationssystemen einen großen Schritt nach vorn dar.

    Die Einweihung des Standorts Kourou ist eine wichtige Etappe innerhalb der IOV-Phase des Galileo-Programms, das von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gemeinsam mit der Europäischen Kommission entwickelt wird. Die ersten Satelliten für die Galileo-Konstellation sollen Ende 2010 an Bord eines Sojus-Trägers vom CSG aus gestartet werden.

    Die Galileo-Bodenstation Kourou wird im Laufe der vollständigen Errichtung des Systems, das in seiner endgültigen Konstellation 30 Satelliten umfassen wird, um zwei Aufwärtsantennen und zwei zusätzliche, redundante Sensorstationsketten erweitert, womit die Station ihre abschließende Konfiguration erreicht haben wird. Für die Sicherheit des Standorts und die Instandhaltung der Infrastruktur während der Betriebsphase wird das CNES zuständig sein.

    Die Einweihung fand im Beisein von René Oosterlinck, dem ESA-Direktor für das Programm Galileo und navigationsbezogene Tätigkeiten, und Joël Barre, dem CNES-Direktor für das CSG, statt.

    Oosterlinck erklärte: „Ich bin bereits seit 1998 an diesem Vorhaben beteiligt und freue mich, heute hier im CSG an der Einweihung dieses Standorts teilnehmen zu können. Das Bodensegment von Galileo ist genauso wichtig wie die 30 Satelliten in der Umlaufbahn, die die Übertragung der Daten an die Nutzer gewährleisten werden. Nun blicken wir alle gespannt auf den Start der ersten Satelliten Ende 2010“.

    Inauguration of site of Galileo station at Kourou
    Einweihung des Standorts für die Galileo-Bodenstation Kourou in Französisch-Guayana

    Insgesamt wird das für die Phase der orbitalen Validierung (IOV-Phase) zu errichtende Galileo-Bodensegment aus 18 Galileo-Sensorstationen, 5 Aufwärtsstationen, 2 TTC-Stationen und 2 Galileo-Kontrollzentren (GCC) bestehen. Letztere werden im italienischen Fucino und im bayerischen Oberpfaffenhofen eingerichtet. Die von den Sensorstationen empfangenen Daten werden unablässig an die Galileo-Kontrollzentren weitergegeben, wo sie über die Missionskontrolle verarbeitet werden, um die Navigations- und Integritätssignale zu erstellen, die anschließend über die Aufwärtsstationen wieder an die Satelliten gefunkt werden. Die Fähigkeit von Galileo, seine Nutzer direkt über das Integritätsniveau seiner Signale zu unterrichten, stellt im Vergleich zu den anderen Satellitennavigationssystemen einen großen Schritt nach vorn dar.

    Die Einweihung des Standorts Kourou ist eine wichtige Etappe innerhalb der IOV-Phase des Galileo-Programms, das von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gemeinsam mit der Europäischen Kommission entwickelt wird. Die ersten Satelliten für die Galileo-Konstellation sollen Ende 2010 an Bord eines Sojus-Trägers vom CSG aus gestartet werden.

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