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N° 28–2005: Amtsantritt des neuen ESA-Direktors für Außenbeziehungen

1 Juni 2005

Der neue ESA-Direktor für Außenbeziehungen heißt René Oosterlinck. Er war vom ESA-Rat im Dezember 2004 ernannt worden und hat heute sein neues Amt übernommen.

Der Belgier Oosterlinck erwarb seinen ersten Ingenieursabschluß 1966 am Höheren Technischen Staatsinstitut für Nuklearindustrie in Brüssel, gefolgt von einem zweiten Abschluß 1969 als Tiefbauingenieur an der Universität Löwen. 1977 schloß er zusätzlich ein Jurastudium an der Universität Leiden in den Niederlanden ab. Oosterlinck (61) ist verheiratet und hat vier Kinder.

Neben seiner Muttersprache Flämisch spricht Oosterlinck fließend Deutsch, Englisch und Französisch. Des Spanischen und Italienischen ist er ebenfalls mächtig. Darüber hinaus erstreckt sich sein Fremdspracheninteresse auch auf Chinesisch und Japanisch.

Seine berufliche Laufbahn begann Oosterlinck 1969 als Lehrer für Physik und Mathematik im damaligen Zaire (heute Dem. Rep. Kongo). Zwei Jahre später wurde er Patentprüfer beim Internationalen Patentinstitut in Den Haag.

1979 ging Oosterlinck zur ESA, wo er zunächst dem Büro für geistiges Eigentum, Technologietransfer und Informationspolitik vorstand, bis er 1984 Leiter der Abteilung Personalverwaltung und Standortdienste wurde.

Nachdem er 1998/1999 die Rechtsabteilung geführt hatte, wurde er zum Leiter der Navigationsabteilung berufen und war dort u. a. für die Programme Galileo und EGNOS verantwortlich. Seit 2004 lehrt er außerdem Weltraumrecht an der Universität Gent.

Oosterlinck wird nun eine Direktion leiten, die drei Abteilungen – Außenbeziehungen, ESA-weite Kommunikation und Bildungsprogramme – umfaßt.

„Die Direktion für Außenbeziehungen ist für die ESA das Fenster zur Welt“, so Oosterlinck, „denn über die Außenbeziehungen knüpfen wir Kontakte zu anderen Organisationen und Raumfahrtagenturen, etwa der NASA in den USA oder Roskosmos in Rußland, aber auch zu Ländern wie Japan, Indien und China sowie Nicht-Mitgliedstaaten in Europa, die sich für eine Teilnahme an unseren Tätigkeiten interessieren. Über die ESA-weite Kommunikation wenden wir uns an Entscheidungsträger, die Medien und die breite Öffentlichkeit, während sich die offiziell erst vor ein paar Jahren gegründete ESA-Abteilung für Bildungsmaßnahmen an die Jugend und ihre Lehrkräfte richtet.“

„Der Welt das facettenreiche Programm der ESA nahe zu bringen und wirksame internationale Zusammenarbeit zu fördern, ist eine große Herausforderung, und ich bin bereit, mich ihr zu stellen, weil ich der festen Überzeugung bin, daß Europa im Weltraum eine Errungenschaft ist, auf die wir wahrlich stolz sein können. Mit der Unterstützung meiner Kollegen in der Direktion werde ich mein Bestes tun, um unsere Tätigkeiten noch stärker in Erscheinung treten zu lassen und neue Wege zur Intensivierung der bestehenden guten Beziehungen mit unseren internationalen Partnern aufzuzeigen“, erklärte Oosterlinck.

Nähere Auskunft erteilt:

ESA Referat Medienbeziehungen

Tel.: +33 (0)1 53 69 71 55

Fax: +33 (0)1 53 69 76 90

Weitere Informationen:

ESA Referat Medienbeziehungen
Tel: +33(0)1.53.69.7155
Fax: +33(0)1.53.69.7690



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