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N° 4–2014: Besuch des CNES-Vorsitzenden im Europäischen Zentrum für Weltraumforschung und -technologie

21 Januar 2014

Der Vorsitzende der französischen Raumfahrtagentur CNES, Jean-Yves Le Gall, hat heute die größte ESA-Einrichtung, das Europäische Zentrum für Weltraumforschung und -technologie (ESTEC) im niederländischen Noordwijk, besucht.

ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain hieß ihn dort mit anderen ESA-Direktoren und führenden ESA-Bediensteten zu Präsentationen und einem ausgedehnten Rundgang durch die Anlagen willkommen.

Die ESA ist auf Standorte in mehreren europäischen Ländern verteilt. Das ESTEC ist als größte ESA-Einrichtung ihr technisches Nervenzentrum und Inkubator für die europäische Raumfahrt, in dem die meisten ESA-Vorhaben konzipiert und während der verschiedenen Entwicklungsphasen begleitet werden. Das aus den 20 verschiedenen ESA-Mitgliedstaaten stammende ESA-Personal und das Auftragnehmerpersonal verteilen sich auf die Bereiche Wissenschaft, Exploration, Telekommunikation, bemannte Raumfahrt, Satellitennavigation und Erdbeobachtung.

Das ESTEC verfügt über eine der weltweit größten Testanlagen für Raumfahrzeuge sowie hochspezialisierte Labors für Systemtechnik, Bauelemente und Werkstoffe, die mit weiteren Einrichtungen und Labors in ganz Europa vernetzt sind.

Der Besuch war Anlass für Beratungen über die laufende und künftige Zusammenarbeit zwischen der ESA und dem CNES. ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain erklärte:„Wir freuen uns, den Vorsitzenden des CNES hier in unserem technischen Herzen begrüßen zu können. Das CNES leistet nicht nur einen der größten Beiträge zur ESA, es ist auch Partner in zahlreichen ESA-Programmen, sei es in der Wissenschaft, der Telekommunikation, der Erdbeobachtung oder der bemannten Raumfahrt, und eine wertvolle Ressource für Management- und technisches Fachwissen, die den Kapazitäten der ESA zugutekommt.“

Der CNES-Vorsitzende Jean-Yves Le Gall gab zu Wort:„Es hat mich sehr gefreut, dem ESTEC, einem der weltweit größten Zentren für Raumfahrttechnik, einen Besuch abstatten zu dürfen. Dieser Anlass war für uns auch eine Gelegenheit, die langjährige und konstruktive Verbundenheit zwischen der ESA und dem CNES sowie unsere gemeinsamen Programme in Erinnerung zu rufen und den Blick nach vorn, auf die großen Herausforderungen, zu richten, die uns insbesondere in diesem Jahr, das für die Zukunft der europäischen Raumfahrt entscheidend sein wird, bevorstehen.“

Am Ende seines Besuchs traf Le Gall mit führenden französischen ESA-Bediensteten, die im ESTEC tätig sind, zusammen.

1964–2014 – 50 Jahre im Dienste der europäischen Zusammenarbeit und der Innovation

1964 traten die Übereinkommen zur Gründung der Europäischen Organisation für die Entwicklung und den Bau von Raumfahrzeugträgern (ELDO) und der Europäischen Weltraumforschungs-Organisation (ESRO) in Kraft, aus denen gut ein Jahrzehnt später die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hervorging, die ihre beiden Vorgänger ablöste.

Das Jahr 2014 ist Anlass, die Zukunft im Lichte dieser fünf Jahrzehnte an einzigartigen Erfolgen und Errungenschaften in der Raumfahrt zu betrachten, dank derer sich die ESA zu einer der weltweit führenden Raumfahrtagenturen entwickelt hat.

Das Motto „Im Dienste der europäischen Zusammenarbeit und der Innovation“ unterstreicht, wie sehr die ESA in Zusammenarbeit mit den nationalen Delegationen ihrer nunmehr 20 Mitgliedstaaten, mit der Raumfahrtindustrie, den Wissenschaftlern und in den letzten Jahren auch der EU die entscheidenden Impulse für Europa und seine Bürger gegeben hat.

Der fünfzigste Jahrestag der europäischen Zusammenarbeit in der Raumfahrt ist für den gesamten europäischen Raumfahrtsektor, der mit Stolz auf seine Erfolge und Errungenschaften zurückblicken kann, ein Anlass zum Feiern. Er ist ein Zeugnis dafür, dass sich Europa zum Nutzen aller Bürger als treibende Kraft für Fortschritt, Innovation und Wachstum erweist, wenn seine Mitgliedstaaten sich gemeinsam ehrgeizige Ziele setzen und ihre Kräfte bündeln.

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 20 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 18 auch Mitgliedstaaten der EU.

Im Rahmen von Kooperationsabkommen unterhält die ESA Beziehungen zu acht anderen EU-Mitgliedstaaten. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Darüber hinaus arbeitet die ESA mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Mehr über die ESA: www.esa.int.

 

Weitere Informationen:

ESA-Referat Medienbeziehungen
Email: media@esa.int
Tel: +33 (0)1 53 69 72 99



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