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N° 30–2007: Ein weiterer Meilenstein für die GMES-Weltraumkomponente

28 September 2007

Die am ESA-Programm für die GMES-Weltraumkomponente teilnehmenden Mitgliedstaaten haben gestern die Inangriffnahme von Programmteil 1 Phase 2 genehmigt.

Für das bereits auf der ESA-Ministerratstagung von 2005 überzeichnete Programm ergab sich mit Finanzbeiträgen für Phase 2 in Höhe von insgesamt 500 M€ auch diesmal ein deutlicher Überschuss, so dass der Haushalt nun zu 116 % gedeckt ist. Dank dieser zusätzlichen Programmbeiträge kann die ESA nun die Entwicklung der ersten drei Erdbeobachtungssatelliten aus der Sentinel-Baureihe bestätigen.

Weitere Beiträge werden von Ländern erwartet, die ihre Beitragszeichnungen nicht rechtzeitig bestätigen konnten.

Das Programm für die GMES-Weltraumkomponente wird außerdem von der Europäischen Kommission mitfinanziert.

Volker Liebig, ESA-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme, erklärte, dass „Europa mit GMES über ein weltweit einzigartiges globales Umweltinformationssystem verfügen wird, worauf Europas Bürger stolz sein können. Für andere Länder hat GMES bereits Modellcharakter für die Nutzung operationeller Erdbeobachtungssysteme zur Bereitstellung kritischer Informationen für Entscheidungsträger und Bürger.“

Die ESA, die für die Gesamtleitung und -koordinierung der Tätigkeiten für die GMES-Weltraumkomponente in Europa verantwortlich ist, wird mit Phase 2 die Entwicklung der Satelliten aus der Sentinel-Baureihe voranbringen können, die den Bau von drei Himmelswächtern (Sentinel-1, -2 und -3) und die Errichtung des dazugehörigen Bodensegments umfasst.

Bis zum 2011/2012 geplanten Start dieser Satelliten wird die ESA außerdem die Bereitstellung der Erdbeobachtungsdaten koordinieren, die für die zurzeit von der Europäischen Gemeinschaft eingerichteten GMES-Dienste erforderlich sind. Auf diese Weise wird GMES schrittweise vom voroperationellen Stadium bis zur vollen Einsatzfähigkeit gebracht, die mit der Positionierung der Sentinel-Satelliten auf ihren Umlaufbahnen erreicht sein wird.

Weitere Auskünfte erteilt:

Josef Aschbacher

Leiter des GMES-Weltraumbüros der ESA

Direktion für Erdbeobachtungsprogramme

ESA, ESRIN

Die unter Leitung der EU stehende GMES-Initiative (Globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung) zielt auf die Schaffung von Informationsdiensten im Bereich Umwelt und Sicherheit ab.

Weitere Informationen:

ESA - Referat Medienbeziehungen
Tel: +33.(0)1.5369.7299
Fax: +33.(0)1.5369.7690



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