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N° 34–2011: Europäische Minister unterstreichen Rolle der Raumfahrt für die Sicherheit Europas und seiner Bürger

6 Dezember 2011

Die 29 für Raumfahrt zuständigen Minister der ESA und der EU haben auf der heutigen Tagung des Weltraumrates in Brüssel die Wichtigkeit von Weltraumsystemen für die Sicherheit hervorgehoben. Sie wiesen auf die Rolle von Satellitensystemen - insbesondere Galileo, EGNOS und GMES - als Rückgrat verbesserter europäischer Notfallmechanismen hin.

Voroperationelle Dienste der Globalen Umwelt- und Sicherheitsüberwachung (GMES) stehen bereits zur Verfügung. Die Minister der EU- und der ESA-Mitgliedstaaten forderten die Europäische Kommission nachdrücklich auf, den Übergang zur vollen Betriebsphase als Unterstützung der externen Maßnahmen der EU zu beschleunigen.

Die Minister bestätigten erneut, dass GMES für die EU eine Priorität ist, und forderten die Europäische Kommission auf, rechtzeitig die erforderlichen Schritte zur Gewährleistung der Kontinuität des Programms und seiner Dienste für die Nutzer zu unternehmen.

Sie betonten, dass die die Verfügbarkeit von GMES-Daten regelnde Politik für die sichere Nutzung von Diensten und die Entwicklung nachhaltiger Märkte im Wertschöpfungssektor von entscheidender Bedeutung ist.

GMES wird Hand in Hand mit dem hochpräzisen öffentlichen regulierten Dienst des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo arbeiten.

Die Minister hoben außerdem hervor, dass die Kommunikation über Satelliten in jedem Krisenmanagementfall eine Schlüsselkapazität darstellt, insbesondere wenn Bodeninfrastrukturen beschädigt oder zerstört wurden.

Neben ihrem Appell an die Europäische Kommission, die optimale Nutzung weltraumgestützter Lösungen bei der Koordinierung des Zivilschutzes in Europa zu gewährleisten, widmeten die Minister ihre Aufmerksamkeit auch der Notwendigkeit, die Satelliten zu schützen.

Sie brachten ihre Sorge über die Gefahren zum Ausdruck, die Weltraumwetter und Weltraummüll für Weltrauminfrastrukturen darstellen können, nahmen die kürzlich festgelegten Nutzeranforderungen für Systeme zur Überwachung und zum Schutz dieser Infrastrukturen zur Kenntnis und riefen die EU, die ESA und ihre Mitgliedstaaten auf, in einem ersten Schritt alle in diesem Bereich bestehenden Kapazitäten in vollem Umfang zu nutzen.

Nähere Auskunft erteilt:

ESA-Referat Medienbeziehungen Kommunikationsabteilung
Tel.: + 33 (0)1 53 69 72 99
Fax: + 33 (0)1 53 69 76 90
E-Mail: media@esa.int


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