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N° 29–2015: Europas jüngster Wettersatellit, MSG 4, liefert erstes Bild

4 August 2015

Heute hat das abbildende Radiometer SEVIRI (Spinning Enhanced Visible and Infrared Imager) an Bord von Europas neuem geostationären Wettersatelliten MSG‑4 das erste Bild der Erde eingefangen. Dies zeigt, dass der am 15. Juli gestartete Satellit voll funktionsfähig und bereit ist, sechs Monate nach Inbetriebnahme den operationellen Betrieb zu übernehmen, sobald dies notwendig wird.

Für den anfänglichen Betrieb nach dem Start (die sogenannte Phase des Starts und der Einsatzerprobung, LEOP) des MSG‑4 war die Europäische Weltraumorganisation (ESA) verantwortlich, die den Satelliten am 26. Juli  an EUMETSAT übergeben hat.

 

Das erste Bild ist das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen von ESA, EUMETSAT und der europäischen Raumfahrtindustrie. Bei den Pflichtprogrammen greift EUMETSAT zur Entwicklung neuer Satelliten und Beschaffung nachfolgender Satelliten wie MSG‑4 auf die Unterstützung der ESA zurück. Dank dieses Kooperationsmodells, das die optimale Nutzung des jeweiligen Know-hows beider Einrichtungen ermöglicht, ist Europa bei der Satellitenmeteorologie weltweit führend.

 

Link zu erstem Bild:http://bit.ly/1VYVCOI

Über die ESA

 

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

 

Die ESA hat 20 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 18 auch Mitgliedstaaten der EU. Zwei weitere EU-Mitgliedstaaten, Ungarn und Estland, haben Abkommen über ihren Beitritt zum ESA-Übereinkommen unterzeichnet und werden in Kürze neue Mitgliedstaaten der ESA sein.

Im Rahmen von Kooperationsabkommen unterhält die ESA Beziehungen zu sieben anderen EU-Mitgliedstaaten. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

 

Darüber hinaus arbeitet die ESA mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

 

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen.

 

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

 

Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

 

Mehr über die ESA: www.esa.int.

Über EUMETSAT

 

Die europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten ist eine zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Darmstadt, Deutschland, mit derzeit 30 Mitgliedsstaaten (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn und Vereinigtes Königreich) und einem Kooperationsstaat (Serbien).

 

EUMETSAT betreibt gegenwärtig die geostationären Satelliten Meteosat‑8, ‑9 und ‑10 über Europa und Afrika sowie Meteosat‑7 über dem Indischen Ozean.

 

Ferner betreibt EUMETSAT zwei MetOp-Satelliten in polarer Umlaufbahn als Bestandteil des anfänglichen gemeinsamen polaren Systems (Initial Joint Polar System, IJPS), das gemeinsam mit der amerikanischen Behörde für Ozeane und Atmosphäre (NOAA) unterhalten wird.

 

Außerdem ist EUMETSAT Partner bei den gemeinsam mit der NOAA, der NASA und dem CNES betriebenen Jason-Meeresbeobachtungsmissionen.

 

Die Daten und Produkte von EUMETSAT leisten einen bedeutenden Beitrag zur Wettervorhersage und Überwachung der Umwelt und des globalen Klimas.

Von 2016 an, wird EUMETSAT die Meeresüberwachungsmission Copernicus Sentinel-3 in Zusammenarbeit mit der ESA und im Auftrag der EU nutzen und Datendienste an den Copernicus-Meeresüberwachungsdienst liefern.

Weitere Informationen:

ESA-Referat Medienbeziehungen
Email: media@esa.int
Tel: + 33 (0)1 53 69 72 99

EUMETSAT-Pressestelle
Email: press@eumetsat.int
Tel: +49 (0)6151 807 7320


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