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N° 41–2013: Feierliche Grundsteinlegung der neuen ESA-Niederlassung in Großbritannien

5 Dezember 2013

Heute fand die feierliche Grundsteinlegung für die neue ESA-Niederlassung in Großbritannien im Beisein von ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain, dem britischen Minister für Hochschulen und Wissenschaft, David Willets, und dem ersten ESA-Generaldirektor, Roy Gibson, statt.

Beim Einfügen eines der Steine in eine Skulptur, die später den Hof der Niederlassung zieren wird, verkündete Jean-Jacques Dordain, dass das erste Gebäude des Europäischen Zentrums für Weltraumanwendungen und Telekommunikation der ESA (ECSAT), das 2015 fertig gestellt werden soll, nach Roy Gibson benannt wird.

Er kündigte ferner an, dass 2014 das 50. Jubiläum der europäischen Zusammenarbeit in der Raumfahrt mit Veranstaltungen in allen ESA-Einrichtungen, einschließlich der Hauptverwaltung und des ECSAT, sowie in den Hauptstädten einiger Mitgliedstaaten gefeiert wird.

Dordain erklärte: „Ich stehe neben dem Mann, der die ESA in ihren Anfängen gelenkt hat, sowie neben der symbolischen Darstellung des zukünftigen ESA-Gebäudes. Der britische Raumfahrtsektor existiert genauso lange wie die ESA und es ist somit äußerst passend, dass unser erster Generaldirektor aus diesem Land stammt. Das ECSAT veranschaulicht die erneuten Ambitionen des Vereinigten Königreichs, sich die Raumfahrt für seine Wettbewerbsfähigkeit und sein Wachstum zunutze zu machen, insbesondere im Rahmen der ESA.

50 Jahre europäische Zusammenarbeit in der Raumfahrt und das 50. Jubiläum der beiden Vorgängerinstitutionen, die in der Entstehung der ESA mündeten, sind ein wichtiger Meilenstein und ich freue mich, dieses Ereignis in dieser Form begehen zu können.“

Anschließend überreichte Jean-Jacques Dordain Roy Gibson die Gedenktafel des künftigen Gebäudes mit seinem Namen und einen Kalender mit den Errungenschaften der ESA.

Roy Gibson: „Ich fühle mich geehrt, an den Feierlichkeiten der ESA hier im Vereinigten Königreich beteiligt zu sein. Es war mir eine besondere Freude, die Entwicklung der ESA in all diesen Jahren mitzuverfolgen und insbesondere in jüngster Zeit zu sehen, wie die britische Regierung enger mit der ESA zusammenarbeitet.“

Das Roy-Gibson-Gebäude ist mit seiner fast vollständigen CO2-Emissionsfreiheit und einem eigens für die Öffentlichkeit zugänglichen Bereich, der den Kooperationscharakter des Campus hervorhebt, in Großbritannien und als ESA-Einrichtung einmalig.

Der Minister für Hochschulen und Wissenschaft, David Willetts, fügte hinzu: „Das Vereinigte Königreich übernimmt innerhalb der Europäischen Weltraumorganisation eine tragendere Rolle und dieses neue Zentrum ist der Inbegriff unseres Strebens nach einer engeren Zusammenarbeit. Ich hege große Hoffnungen, dass es uns ermöglichen wird, das Potenzial der Raumfahrt für ein künftiges Wirtschaftswachstum voll auszuschöpfen, damit das Vereinigte Königreich auch weiterhin an der Spitze des weltweiten wissenschaftlichen Wettbewerbs stehen wird.“

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist Europas Tor zum Weltraum. Sie ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 20 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 18 auch Mitgliedstaaten der EU.

Im Rahmen von Kooperationsabkommen unterhält die ESA Beziehungen zu acht anderen EU-Mitgliedstaaten. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Darüber hinaus arbeitet die ESA mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Mehr über die ESA: www.esa.int

Weitere Informationen:

ESA-Referat Medienbeziehungen
Email: media@esa.int
Tel: +33 (0)1 53 69 72 99



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