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N° 31–2001: Führende europäische Forschungseinrichtungen bilden EIROFORUM (1)

22 Mai 2001

Seit den frühen 50er Jahren arbeiten zwischenstaatliche europäische Forschungsorganisationen (EIRO) am Auf- und Ausbau einer Reihe großer Forschungseinrichtungen und -labors in Europa, die von einem ausgedehnten Netz von Wissenschaftlern genutzt werden. Diese Organisationen bilden die Speerspitzen in Schlüsselbereichen der Grundlagen- und angewandten Forschung.Seit den frühen 50er Jahren arbeiten zwischenstaatliche europäische Forschungsorganisationen (EIRO) am Auf- und Ausbau einer Reihe großer Forschungseinrichtungen und -labors in Europa, die von einem ausgedehnten Netz von Wissenschaftlern genutzt werden. Diese Organisationen bilden die Speerspitzen in Schlüsselbereichen der Grundlagen- und angewandten Forschung.

Sieben von ihnen haben sich zu der Koordinierungs- und Kooperationsgruppe EIROFORUM zusammengeschlossen, in der ihre jeweils ranghöchsten Vertreter (Generaldirektoren bzw. Generalsekretäre) versammelt sind. Es handelt sich um das CERN (Teilchenphysik), das EMBL (Molekularbiologie), die ESA (Raumfahrt), die ESO (Astronomie und Astrophysik), die ESRF (Synchrotronstrahlung), das ILL (Neutronenquelle) und die EFDA (Fusionstechnik).

Wichtigstes Ziel des EIROFORUM ist die aktive und konstruktive Förderung der Qualität der europäischen Forschung und ihrer Anwendung. Insbesondere wird es als Plattform für effiziente Zusammenarbeit und Koordinierung zwischen den Organisationen auf höchster Ebene fungieren. Das Forum wird seine gebündelte Fachkompetenz in der Grundlagenforschung und Steuerung internationaler Großvorhaben zum Nutzen der europäischen Forschung und Entwicklung einsetzen, und zwar über die vorhandenen engen Kontakte zwischen den Mitgliedsorganisationen und ihren jeweiligen europäischen Forscherkreisen.

Nach der EIROFORUM-Charta werden mit der Zusammenarbeit vor allem nachstehende Ziele verfolgt:

1. Förderung des Gedankenaustauschs zwischen den Mitgliedern über Fragen von gemeinsamem Interesse, die für die Forschung und Entwicklung relevant sind.

2. Maximierung der wissenschaftlichen Ausbeute und Optimierung des Ressourceneinsatzes durch Teilung der Entwicklungsaufwendungen und -ergebnisse, wann immer dies machbar ist.

3. Koordinierung der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit der Organisationen einschließlich Technologietransfer.

4. Bewertung vielversprechender und/oder sich abzeichnender Forschungsrichtungen und -prioritäten - vor allem in bezug auf neue Großforschungsinfrastrukturen - in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Wissenschaftsorganisationen.

5. Erleichterung des Zusammenwirkens mit der Europäischen Kommission auf höchster Ebene und auf Wunsch Erstellung von Gutachten in den Zuständigkeitsbereichen der Mitgliedsorganisationen.

6. Sicherstellung eines koordinierten Auftretens gegenüber der Öffentlichkeit, nationalen Regierungen, nichteuropäischen Ländern usw.

Das nächste EIROFORUM-Treffen findet am 21. und 22. Mai 2001 in Brüssel (Belgien) statt. Es soll den Mitgliedern Gelegenheit geben, die neuesten Entwicklungen zu erörtern. Außerdem ist eine Begegnung mit EU-Forschungskommissar Philippe Busquin geplant.

Derzeit ist Dr. Catherine Cesarsky (ESO) Vorsitzende des EIROFORUM.

Nähere Auskunft erhalten Sie bei den Pressereferaten der Organisationen (Adressen siehe unten) und beim EIROFORUM-Sekretariat (Dr. P. Quinn, ESO, D-85748 Garching, Deutschland, Tel.: +49 (0)89 32 00 65 06, Fax: +49 (0)89 320 23 62, E-Mail: pquinn@eso.org).

Hinweis

(1)Diese Pressemitteilung wird von den sieben Mitgliedsorganisationen des EIROFORUM herausgegeben:

Europäische Organisation für Kernforschung (CERN)

Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL)

Europäische Weltraumorganisation (ESA)

Europäische Südsternwarte (ESO)

Europäische Synchrotronstrahlungsquelle (ESRF)

Institut Laue-Langevin (ILL)

European Fusion Development Agreement (EFDA)

Die EIROFORUM-Mitglieder:

Dr. Catherine Cesarsky (Vorsitzende)

Europäische Südsternwarte (ESO)

Prof. Dr. Dirk Dubbers

Institut Laue-Langevin (ILL)

Prof. Fotis C. Kafatos

Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL)

Prof. Luciano Maiani

Europäische Organisation für Kernforschung (CERN)

Dr. Jerome Pamela

European Fusion Development Agreement (JET-EFDA)

Dr. Antonio Rodotà

Europäische Weltraumorganisation (ESA)

Prof. William G. Stirling

Europäische Synchrotronstrahlungsquelle (ESRF)

Kontaktpersonen für die Medien:

Dr. Franco Bonacina

ESA-Hauptverwaltung

8-10 Mario Nikis

F-75738 Paris Cedex 15

Frankreich

Tel.: +33 (0)1 53 69 71 55

Fax: +33 (0)1 53 69 76 90

E-Mail: franco.bonacina@esa.int

URL: http://www.esa.int/

Dr Wubbo Ockels

ESA/ESTEC

Keplerlaan 1

NL-2200-AG-Noordwijk

The Netherlands

Tel.:+31.71.565.5456

Fax: +31.1.565.5590

E-mail : wubbo.ockels@esa.int

URL: http://www.esa.int

Herr Neil Calder

Leiter Presse und Veröffentlichungen

CERN

CH-1211 Genf 23

Schweiz

Tel.: +41 (0)22 767 4101

Fax: +41 (0)22 785 0247

E-Mail: neil.calder@cern.ch

URL: http://www.cern.ch

Herr Christopher Carpenter (für JET)

UKAEA - Culham Division

D3 Culham Science Centre

Abingdon

Oxfordshire OX14 3DB

UK

Tel.: +44 (0)1235 464190

Fax: +44 (0)1235 463706

E-Mail: chris.carpenter@ukaea.org.uk

URL: http://www.jet.efda.org/

Herr Federico R. Casci

EFDA

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

Boltzmannstr. 2

D-85748 Garching bei München

Deutschland

Tel.: +49 (0)89 32 99 42 37

Fax: +49 (0)89 32 99 41 97

E-Mail: cascif@ipp.mpg.de

URL: http://www.efda.org/

Frau Dominique Cornuéjols

Leiterin Öffentlichkeitsarbeit

ESRF

BP 220

F-38043 Grenoble Cedex

Frankreich

Tel.: +33 (0)4 76 88 20 25

Fax: +33 (0)4 76 88 24 18

E-Mail: cornuejols@esrf.fr

URL: http://www.esrf.fr/

Herr Russ Hodge

EMBL

Meyerhofstr. 1

D-69117 Heidelberg

Deutschland

Tel.: +49 (0)6221 38 72 52

Fax: +49 (0)6221 38 75 25

E-Mail: hodge@sora.embl-heidelberg.de

URL: http://www.embl-heidelberg.de/

Frau Anne Le Noel

ILL

6, rue Jules Horowitz

BP 156

F-38042 Grenoble Cedex 9

Frankreich

Tel.: +33 (0)4 76 20 71 01

E-Mail: lenoel@ill.fr

URL: http://www.ill.fr/

Dr. Richard West

ESO

Karl-Schwarzschild-Str. 2

D-85748 Garching bei München

Deutschland

Tel.: +49 (0)89 32 00 62 76

Fax: +49 (0)89 320 23 62

E-Mail: rwest@eso.org

URL: http://www.eso.org/

Weitere Informationen:

Franco Bonacina
Tel: +33(0)1.5369.7155

Wubbo Ockels
Tel: +31.71.565.5456


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