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N° 31–2011: Internationaler Konsens zur gemeinsamen Exploration des Weltraums

10 November 2011

Vertreter von 28 Ländern, der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) sind am 10. November im italienischen Lucca zur dritten internationalen Explorationskonferenz und zum ersten Treffen der hochrangigen internationalen Weltraumexplorationsplattform zusammengekommen.

Auf dieser gemeinsam von der ESA, dem Vorsitz des ESA-Rates auf Ministerebene - Italien - und der Europäischen Kommission veranstalteten Konferenz wurde die Bedeutung der Weltraumexploration und ihr unmittelbarer Nutzen für die Menschheit hervorgehoben.

Die Redner, unter ihnen ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain, bekräftigten, dass 50 Jahre nach den Abenteuern der ersten Menschen im All die Exploration des Weltraums der Gesellschaft eine Vielzahl von Vorteilen bringe. Sie trage zu Entdeckungen bei, helfe durch innovative Technologien bei der Lösung globaler Herausforderungen, fördere durch die gemeinsame Verfolgung anspruchsvoller und friedlicher Ziele die Entstehung weltweiter Partnerschaften, könne die jüngeren Generationen begeistern und biete Gelegenheiten zur wirtschaftlichen Entfaltung.

Die internationalen politischen Diskussionen auf hoher Ebene in Lucca werden zur Verbreitung dieser Vorteile beitragen.

Die Vertreter haben die Erklärung von Lucca verabschiedet, in der die Vorteile eines anhaltenden Dialogs über die Zukunft der Exploration des Weltraums im Hinblick auf die Bestimmung möglicher Bereiche für internationale Zusammenarbeit anerkannt werden.

Die weiteren Diskussionen dürften sich auf gemeinsame Missionen und Forschungsvorhaben erstrecken und könnten zu verstärkter Zusammenarbeit in Bereichen wie dem Zugang zum Weltraum, Innovation und Weltraumtechnologien, der Nutzung gegenwärtiger und künftiger Infrastrukturen in niedrigen Erdumlaufbahnen sowie der künftigen menschlichen und robotischen Präsenz in größeren Entfernungen von der Erde führen.

In Lucca sind die Regierungsvertreter die Verpflichtung eingegangen, einen offenen politischen Dialog auf Regierungsebene zum Wohl der gesamten Menschheit in die Wege zu leiten. Die USA haben angeboten, die nächste Begegnung auszurichten.

Nähere Auskunft erteilt:

ESA-Referat Medienbeziehungen
Kommunikationsabteilung
Tel.: + 33 (0)1 53 69 72 99
Fax: + 33 (0)1 53 69 76 90
E-Mail: media@esa.int


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