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N° 42–2013: Presseeinladung: ESA-Mission GAIA zur Kartierung unserer Galaxie startbereit

12 Dezember 2013

Der Satellit GAIA der Europäischen Weltraumorganisation ist bereit für seinen Start, der am 19. Dezember um 10.12 Uhr MEZ erfolgen soll. Das Ereignis wird live vom Europäischen Raumflughafen in Französisch-Guayana aus für Fernsehsender sowie im Internet übertragen und kann auf verschiedenen Startveranstaltungen in Europa mitverfolgt werden.

Als Trägerrakete kommt eine von Arianespace betriebene Sojus zum Einsatz. Mit einer Erfolgsmeldung wird etwa anderthalb Stunden nach dem Start gerechnet, wenn GAIA ihren Sonnenschild ausgefaltet hat.

ESA-Portal

Auf www.esa.int kann der Start live über Videostreaming und eine Reihe aktueller Beiträge hierzu mitverfolgt werden.

ESA TV

ESA TV wird gemeinsam mit Arianespace Fernsehsendern eine Live-Satellitenübertragung oder einen Live-Videostream des Starts zur Verfügung stellen. Einzelheiten auf: http://esatv.esa.int/Television.

Darüber hinaus können mehrere Filmbeiträge über die Mission Gaia sowie ihre wissenschaftlichen Ziele und die auf ihr eingesetzten Technologien abgerufen werden: http://www.esa.int/For_Media/Highlights/GAIA5 oder http://esatv.esa.int/Television.

Startveranstaltungen der ESA für die Medien

Veranstaltung im ESOC

Die wichtigste Startveranstaltung der ESA findet in dem für GAIA zuständigen Missionskontrollzentrum im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt statt.

Einlass ist ab 8 Uhr. Auf dem Programm stehen Beiträge führender europäischer Astronomen, von Vertretern der Industrie und Führungskräften der ESA über die wissenschaftlichen Ziele und den Flugbetrieb der Mission GAIA.

Medienvertreter können sich für ihre Akkreditierung unter folgender Adresse registrieren lassen: http://www.esa.int/GaiaLaunchEvent.

Für weitere Informationen oder Anfragen für Interviews im Rahmen der Startveranstaltung wenden Sie sich bitte an:

ESOC, Robert-Bosch-Straße 5, Darmstadt

Tel.: +49 (0)6151/90 25 16

E-Mail: esoc.communication@esa.int

Ein etwaiger kurzfristiger Aufschub des Starttermins von GAIA wird ggf. auf Band unter der Nummer +49 (0)6151/90 26 09, auf dem ESA-Portal unter www.esa.int/gaia oder über Twitter unter @esaoperations angekündigt.

Informationen über die Anfahrtsmöglichkeiten zum ESOC erhalten Sie unter www.esa.int/esoc.

Veranstaltungen im ESAC

Im Europäischen Weltraumastronomiezentrum (ESAC) der ESA in der Nähe von Madrid können Medienvertreter am Dienstag, den 17. Dezember am GAIA-Informationstag teilnehmen. Schwerpunkt sind die wissenschaftlichen Aspekte und der spanische Beitrag zur Mission. Die auf Spanisch abgehaltene Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem spanischen Ministerium für Industrie und dem CDTI organisiert und beginnt um 11 Uhr.

Auch zum Start am 19. Dezember sind Vertreter der Medien ins ESAC eingeladen. Einlass ist ab 9 Uhr, wobei diese Veranstaltung auf Englisch abgehalten wird.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und den Kontaktpersonen im ESAC sowie den Anfahrtsmöglichkeiten erhalten Sie unter:

http://www.esa.int/About_Us/ESAC/Getting_to_ESAC

Tel.: +34 91 813 13 59

E-Mail: comunicacionesac@esa.int

Veranstaltung im ESTEC

 Im Europäischen Weltraumforschungs- und Technologiezentrum (ESTEC) der ESA im niederländischen Noordwijk findet in der Space Expo eine gemeinsame Veranstaltung mit dem NSO, der TNO und der NOVA statt.

Anfahrt zur Space Expo:

http://www.spaceexpo.nl/engels/page/Contact/Contact/e/pm/43/

Weitere Informationen zur Startveranstaltung:

http://astronomie.nl/#!/gaia

ESTEC-Kommunikationsbüro

Tel.: +31 71 565 3006

E-Mail: estecpr@esa.int

Bildmaterial

Die jüngsten Aufnahmen von GAIA in Hochauflösung können auf folgenden Webseiten abgerufen werden:

- Multimediagalerie/ http://spaceinimages.esa.int/content/search?SearchText=gaia&img=1

- ESA-Fotodatenbank für professionelle Zwecke: http://www.esa-photolibrary.com

Fragen der Medien zu Bildmaterial können an folgende E-Mail-Adresse gesendet werden: spaceinimages@esa.int.

Die Mission Gaia 

Aufgabe der ESA-Mission GAIA ist die Erstellung der bisher genauesten dreidimensionalen Karte unserer Milchstraße durch Vermessung von einer Milliarde Sternen.

GAIA wird mit einer Sojus-Trägerrakete vom Europäischen Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana aus gestartet. Mit ihren 106 CCD-Detektoren und einer Auflösung von insgesamt fast einer Milliarde Pixel verfügt sie über die größte CCD-Fokalebene und bildet somit auch die größte weltraumgestützte Digitalkamera.

Die 3D-Karte von GAIA stellt ein absolutes Novum dar. Sie wird unser Verständnis von der Entstehung, dem Ursprung und dem heutigen Aussehen unserer Galaxie vertiefen. Die Wissenschaftler erwarten von GAIA außerdem die Entdeckung tausender Exoplaneten, zehntausender verhinderter Sterne und von 20 000 explodierenden Sternen.

Für den Betrieb des Satelliten wird das ESOC in Deutschland, für die Erstellung der wissenschaftlichen Prioritäten das ESAC in Spanien zuständig sein. Die Analyse der Datenflut, die sich über die fünfjährige Einsatzdauer von GAIA voraussichtlich auf eine Million Gigabyte belaufen wird, übernimmt ein Konsortium von mehr als 400 Wissenschaftlern (DPAC).

Entworfen und gebaut wurde GAIA von Astrium, dessen Kernteam sich auf Frankreich, Deutschland und Großbritannien verteilte.

Mehr zur Mission auf: www.esa.int/gaia.

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist Europas Tor zum Weltraum. Sie ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 20 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 18 auch Mitgliedstaaten der EU.

Im Rahmen von Kooperationsabkommen unterhält die ESA Beziehungen zu acht anderen EU-Mitgliedstaaten. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Darüber hinaus arbeitet die ESA mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Mehr über die ESA: www.esa.int

 

Weitere Informationen:

ESA-Referat Medienbeziehungen
Email: media@esa.int
Tel: +33 (0)1 53 69 72 99



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