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N° 49–2005: Vorstellung des ersten Galileo-Satelliten im ESTEC

27 Oktober 2005

Galileo, Europas innovatives Satellitennavigationssystem nähert sich seinem Einsatz, um künftig den Bürgern in Europa und auf der ganzen Welt einen fortschrittlichen zivilen Ortungsdienst zu bieten.

Für die ersten beiden Satelliten der Galileo-Konstellation, die technisch synchronisierten Erprobungssatelliten GSTB-V2/A und GSTB-V2/B, sind die Vorbereitungsarbeiten weit gediehen: Sie sind bereit für den „ersten Schritt“* in die orbitale Validierungsphase des Galileo-Systems. Beide Satelliten werden derzeit letzten Tests vor Beginn ihrer Mission im All unterzogen. Der erste, GSTB-V2/A, muss gegenwärtig eine abschließende Umwelttestkampagne (Sonnensimulations-, Schallbelastungs- und Schwingungstests) in den Erprobungseinrichtungen im ESTEC, Noordwijk, Niederlande, bestehen. Der zweite, GSTB-V2/B, durchläuft seine letzten Integrationstests in den Einrichtungen von Alenia Spazio in Rom.

Beide Satelliten werden mit Sojus-Raumfahrzeugträgern vom Kosmodrom Baikonur starten. Der erste Start ist für Ende 2005, der zweite für 2006 geplant.

Am Mittwoch, den 9. November haben Medienvertreter die einzigartige Gelegenheit, von mehreren Experten detailliertes Hintergrundwissen über Galileo zu erfahren. Nach der Pressekonferenz werden die niederländische Ministerin für Transport, öffentliches Bauwesen und Wasserwirtschaft, Karla Peijs, sowie der Generaldirektor der ESA, Jean-Jacques Dordain, zusammen mit den Medienvertretern den ersten Satelliten im Testzentrum der ESA besichtigen. Karla Peijs wird gleichzeitig die Namen der beiden Satelliten bekanntgeben.

Das Programm im ESTEC lautet wie folgt:

11.00 Uhr - Ankunft und Anmeldung im ESTEC

11.15 Uhr - EröffnungsanspracheV (Jean-Jacques Dordain, Generaldirektor der ESA)

11.25 Uhr - „ESA – Exploration und Wettbewerbsfähigkeit“ (Video)

11.30 Uhr - Die Navigationsprogramme der ESA

(Giuseppe Viriglio, ESA-Direktor für EU- und Industrieprogramme)

11.45 Uhr - „Galileo – Europa verwirklicht eine Vision“

(Vertreter des Gemeinsamen Unternehmens Galileo)

12.00 Uhr - Die orbitale Validierungsphase von Galileo

(Javier Benedicto, Galileo-Projektleiter)

12.30 Uhr - Fragen und Antworten

13.00 Uhr - Buffet

14.30 Uhr - Begrüßung von Karla Peijs, niederländische Ministerin für Transport, öffentliches Bauwesen und Wasserwirtschaft, durch den Generaldirektor der ESA

14.35 Uhr - Ansprache von Karla Peijs

14.45 Uhr - „Die EU-Perspektive“

(François Lamoureux, Generaldirektor für Energie und Verkehr, Europäische Kommission)

15.15 Uhr - Besichtigung des ersten europäischen Navigationssatelliten in den Erprobungseinrichtungen der ESA und offizieller Akt zur Namensgebung

16.00 Uhr - Gelegenheit zu Interviews mit der Ministerin und ESA-Experten

16.30 Uhr - Ende der Veranstaltung

Medienvertreter, die an einer Teilnahme interessiert sind, werden gebeten, das beigefügte Anmeldeformular auszufüllen und bis Freitag, 4. November, an das Kommunikationsbüro der ESA im ESTEC zu faxen. Fax: + 31 (0)71 565 57 28 – Tel.: + 31 (0)71 565 30 06.

* Dieser „erste Schritt“ im Galileo-Programm wird Galileo-Systemprüfstand (GSTB) genannt und umfasst den Start von Versuchssatelliten zur Erhaltung der für Galileo bei der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) angemeldeten Frequenzen und zur Erprobung kritischer Technologien im All sowie der neuen, eigens für dieses Programm entwickelten Navigationssignale.

Nähere Auskunft erteilt:

Dominique Detain

Leiter der Kommunikationsabteilung

Direktion für EU- und Industrieprogramme

Tel.: +33 (0)1 53 69 77 26

Fax: +33 (0)1 53 69 72 86

ESA-Kommunikationsbüro im ESTEC

Tel.: +31 (0)71 565 30 06

Fax: +31 (0)71 565 57 28

Hintergrundinformation für Redakteure:

Der derzeit in den ESA-Erprobungseinrichtungen im ESTEC getestete Satellit GSTB-V2/A wurde von Surrey Satellite Technology Ltd., Vereinigtes Königreich, entwickelt. Er soll folgende Hauptaufgaben erfüllen: die Sicherung der Frequenzzuweisung, die Validierung von Schlüsseltechnologien wie Rubidium-Uhren, die Charakterisierung des orbitalen Umfelds und die Signalerprobung anhand zweier paralleler Übertragungskanäle.

Der Satellit GSTB-V2/B, der ähnlichen Zielen dient, wird von Galileo Industries gebaut, einem europäischen Konsortium, dem Alcatel Space Industries (F), Alenia Spazio (I), Astrium GmbH (D), Astrium Ltd. (UK) und Galileo Sistemas y Servicios (E) angehören. Er wird ergänzende Funktionen, wie die Erprobung des passiven Wasserstoff-Masers und der gleichzeitigen Übertragung über drei Kanäle, übernehmen.

Das Programm Galileo wird in folgenden drei Phasen durchgeführt:

– Definitionsphase

– Entwicklungs- und orbitale Validierungsphase

– Phase der vollen Errichtung und des Betriebs.

Die orbitale Validierungsphase setzt sich aus der Errichtung einer Konstellation von vier Satelliten (die Mindestanzahl, um präzise Ortungs- und Zeitsignale an Teststandorten zu gewährleisten) und der Bereitstellung einer Reihe zugehöriger Bodenstationen zusammen.

Nach der orbitalen Validierungsphase wird die Phase der vollen Errichtung den Bau und den Start von 26 zusätzlichen Satelliten sowie die Fertigstellung des Bodensegments, eines ausgedehntes Netzes von Stationen und Dienstzentren, umfassen.

Galileo ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation. Es ist das erste Satellitenortungs- und Navigationssystem, das für zivile Zwecke entwickelt wurde und modernste Dienste mit hervorragenden Leistungen hinsichtlich Genauigkeit, Integrität, Kontinuität und Verfügbarkeit erbringen wird.

Erster europäischer Navigationssatellit

Hintergrundinformationen für Medienvertreter und feierliche

Namensgebung durch die niederländische Ministerin Karla Peijs

ESTEC, Noordwijk, Niederlande

Mittwoch, 9. November 2005, 11.00 - 16.30 Uhr

Vorname: _________________ Nachname:_______________________

Auftraggeber:______________________________________________

Anschrift: ___________________________________________________________

___________________________________________________________

Tel.:______________________ Fax:___________________________

Handy:_____________________ E Mail: _______________________

[ ] Ich möchte am gesamten Programm ab 11.00 Uhr teilnehmen

[ ] Ich möchte ab 13.00 Uhr teilnehmen

[ ] Ich möchte an der feierlichen Namensgebung ab 14.30 Uhr teilnehmen

[ ] Ich nehme nicht teil

Bitte senden Sie dieses Formular per Fax oder E-Mail an:

ESA-Kommunikationsbüro im ESTEC, Noordwijk, Niederlande

Fax: +31 (0)71 565 57 28

Tel.: +31 (0)71 565 30 06

E-mail: wil.spangenberg@esa.int

Weitere Informationen:

ESA Referat Beziehungen
Tel: +33(0)1.53.69.7155
Fax: +33(0)1.53.69.7690



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