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N° 4–2015: ESA und Airbus DS besiegeln ihre Partnerschaft zur Fertigstellung des Europäischen Datenrelaissatellitensystems EDRS

30 Januar 2015

Der gemeinsame Beschluss erfolgte im Anschluss an den erfolgreichen Test der ersten optischen Multigigabitverbindung zwischen dem Copernicus-Satelliten Sentinel-1A und dem Satelliten Alphasat. Dieser als Vorläufer für das eigentliche Europäische Datenrelaissatellitensystem, abgekürzt EDRS, ausgelegte Test ebnete den Weg für ein völlig neues Konzept der Datenübertragung, bei dem Weltraumsystemen eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung des weltweiten Datenvolumens zukommt.

Zu EDRS gehören die Nutzlast EDRS-A, die Mitte 2015 mit dem Satelliten Eutelsat-9B gestartet werden soll, und der Satellit EDRS-C, der auf der von der OHB Systems AG gebauten Satellitenplattform SmallGeo beruht und außerdem die Telekommunikationsnutzlast HYLAS-3 von Avanti mitführt.

Das Besondere an EDRS sind eine bidirektionelle optische Verbindung von Satellit zu Satellit mit 1,8 Gbit pro Sekunde auf der Grundlage des vom deutschen Unternehmen TESAT mit Mitteln der deutschen Raumfahrtagentur DLR entwickelten Laserkommunikationsterminals, eine bidirektionelle Ka-Band-Verbindung mit einer Bandbreite von 300 MHz auf der Nutzlast EDRS-A sowie eine Speiseverbindung zum Boden mit 1,8 Gbit pro Sekunde.

Die Positionierung der beiden EDRS-Nutzlasten auf der geostationären Umlaufbahn ermöglicht echtzeitnahe Datenübertragungen, um z. B. Aufnahmen für die Zwecke der Erdbeobachtung mit einer bisher noch nicht erreichten Geschwindigkeit zum Boden zu senden

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 20 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 18 auch Mitgliedstaaten der EU. Zwei weitere EU-Mitgliedstaaten, Ungarn und Estland, dürften demnächst neue Mitgliedstaaten der ESA werden.

Im Rahmen von Kooperationsabkommen unterhält die ESA Beziehungen zu sechs anderen EU-Mitgliedstaaten. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Darüber hinaus arbeitet die ESA mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Mehr über die ESA: www.esa.int.

Weitere Informationen:

ESA-Referat Medienbeziehungen
Email: media@esa.int
Tel: +33 (0)1 53 69 72 99



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