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N° 1–2019: Einladung von Medienvertretern zur Weltraumsicherheitskonferenz

11 Januar 2019

Die Weltraumsicherheit ist mit zahlreichen Themen wie dem Umgang mit Weltraumtrümmern, der rechtzeitigen Warnung vor Auswirkungen des Weltraumwetters oder der Aufspürung und der Bahnablenkung von Asteroiden ein aufstrebendes Gebiet, dem im Vorschlag des ESA-Generaldirektors für die nächste Ministerratstagung „Space19+“ im November 2019 Rechnung getragen wird. 

Medienvertreter sind eingeladen, einer umfassenden Informationsveranstaltung zu diesem Thema mit den führenden Weltraumsicherheitsexperten der ESA am Montag, den 21. Januar im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt beizuwohnen. Auch bei der einleitenden Podiumsdiskussion der dreitägigen internationalen Konferenz zum Thema erdnahe Objekte (NEO) und Erkennung von Weltraumtrümmern, die ab Dienstag, den 22. Januar im ESOC stattfindet, ist die Anwesenheit von Journalisten willkommen.

 

Programm für Montag, den 21. Januar 2019: Tätigkeiten der ESA im Bereich Weltraumsicherheit auf einen Blick

Die Weltraumumgebung weist zahlreiche natürliche und menschengemachte Bedrohungen auf, die ein Risiko für Leben und Eigentum darstellen und Infrastrukturen in der Umlaufbahn und auf der Erde beeinträchtigen können. Die ESA arbeitet an neuen Vorhaben und Missionen wie der Mission Hera zu einem binären Asteroidensystem, der Weltraumwettermission L5 zum Lagrangepunkt L5 und Konzepten für die Überwachung und Entfernung von Weltraumtrümmern, um sich diesen Problemen zu stellen. Führende ESA-Experten in den Bereichen Planetenschutz, Weltraumwetter und Weltraumtrümmer werden eine umfassende Einführung in diese Themenkreise geben.

 

Ablauf

13.00 Uhr      Einlass

 

ab  14.00 Uhr
Begrüßung: Gefahren aus dem All

Rolf Densing, Direktor für Betrieb und Leiter des ESOC

 

Programm

 

Programmstruktur der ESA

Chiara Manfletti, Programmberaterin des Generaldirektors

 

Überblick über das Programm für Weltraumsicherheit

Nicolas Bobrinsky, Leiter des ESA-Programms zur Erfassung der Weltraumlage (SSA)

 

Weltraumwetter und die L5-Mission
Jussi Luntama, Leiter des ESA-Büros für Weltraumwetter

Weltraumtrümmer: Überwachung und Entfernung
Holger Krag, Leiter des ESA-Büros für Weltraumtrümmer
Tim Flohrer, Mitverantwortlicher des Segments für Weltraumüberwachung und Bahnverfolgung
Luisa Innocenti, Leiterin des ESA-Büros Sauberer Weltraum

Planetenschutz: Aufspürung und Bahnablenkung von Asteroiden
Rüdiger Jehn, Leiter des ESA-Büros für Planetenschutz
Ian Carnelli, Hera,Leiter des Programms für allgemeine Studien (GSP)

Besichtigung des Missionskontrollzentrums der ESA

Ca. 18.30 Uhr            Ende des Programms

 

22.–24. Januar 2019: Konferenz zum Thema erdnahe Objekte (NEO) und Erkennung von Weltraumtrümmern

Sowohl die Zunahme künstlicher Objekte im All als auch die Zahl der erdnahen Objekte (NEO) stellt eine ernsthafte Bedrohung dar. Es kommt regelmäßig vor, dass Objekte in die Erdatmosphäre eintreten. Je nach Größe und Zusammensetzung können sie die Erdoberfläche erreichen. Auf der ESA-Konferenz werden die Akteure der Bereiche NEO und Weltraumüberwachung und Bahnverfolgung (SST) zusammenkommen und sich mit den jüngsten Fortschritten bei der Sondierung von Synergien zwischen Forschungsprogrammen, der Bestimmung der Umlaufbahn und dem Risikomanagement in Bezug auf NEO und Weltraumgegenstände auseinandersetzen.

Die Konferenz beginnt am Dienstag, den 22. Januar mit einer Eröffnungsveranstaltung um 9.00 Uhr. Internationale Experten u. a. der NASA und des DLR werden sich in einer Podiumsdiskussion über die jüngsten Erfolge und Pläne zur Beobachtung von NEO und Weltraumtrümmern austauschen. 

Die Eröffnungsveranstaltung kann live per Streaming über folgenden Link abgerufen werden: https://livestream.com/ESA. 

Die Arbeitssitzungen beginnen um 11.00 Uhr. Sollte Interesse an einer Teilnahme an einer der Arbeitssitzungen während der dreitägigen Konferenz bestehen, wird darum gebeten, dies bei der Anmeldung anzugeben. Nähere Informationen zu den Arbeitssitzungen können über folgenden Link abgerufen werden: https://neo-sst-conference.sdo.esoc.esa.int/page/programme.

 

Anmeldung

Medienvertreter können sich über das nachstehend abrufbare Anmeldeformular unter Angabe des gewünschten Tags registrieren. Für den Zugang zum ESOC wird ein gültiger Personalausweis/Reisepass benötigt.
https://se.myconvento.com/public/event_register/index/2643309

Nähere Auskunft erteilt: media@esa.int.

 

Veranstaltungsort

ESOC
Robert-Bosch-Straße 5
64293 Darmstadt

Anfahrt:
https://www.esa.int/About_Us/ESOC/Getting_to_ESOC.

 

Nähere Informationen über die ESA und Weltraumsicherheit
ESA-Programm zur Erfassung der Weltraumlage (SSA):
https://www.esa.int/Our_Activities/Operations/Space_Situational_Awareness/SSA_Programme_overview

ESA-Ministerratstagung „Space19+“ im November 2019:http://www.esa.int/About_Us/Welcome_to_ESA/ESA_on_the_way_to_Space19_and_beyond 

ESA-Konferenz zum Thema erdnahe Objekte (NEO) und Erkennung von Weltraumtrümmern:
https://neo-sst-conference.sdo.esoc.esa.int/page/welcome

Informationen über das ESOC:
www.esa.int/esoc

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Slowenien ist assoziiertes Mitglied.

Außerdem arbeitet die ESA förmlich mit sechs EU-Mitgliedstaaten zusammen. Im Rahmen eines Kooperationsabkommens nimmt auch Kanada an bestimmten ESA-Programmen teil.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU bei der Verwirklichung der Programme Galileo und Copernicus und mit EUMETSAT bei der Entwicklung von Meteorologiemissionen zusammen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums. Außerdem führt sie ein umfangreiches Anwendungsprogramm zur Entwicklung von Erdbeobachtungs-, Navigations- und Telekommunikationsdiensten durch.

Mehr über die ESA: www.esa.int.

 

Nähere Auskunft erteilt:

ESA-Referat Medienbeziehungen

E‑Mail: media@esa.int

Tel.: +33 (0)1 53 69 72 99


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