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N° 38–2015: Presseeinladung: letzte Gelegenheit zur Besichtigung des Satelliten Sentinel-3 vor seinem Start

9 Oktober 2015

Die ESA, die Europäische Kommission, EUMETSAT und Thales Alenia Space laden am 15. Oktober Vertreter der Medien nach Cannes ein, um den fertiggestellten High-Tech-Satelliten Sentinel-3A im Reinraum in Augenschein nehmen zu können, bevor er verpackt und zum Start nach Russland verfrachtet wird.

Projektleiter und Fachleute werden bei dieser Veranstaltung erklären, welche neuen Möglichkeiten Sentinel-3 durch seine Messung der Meeresoberflächentopographie, der Meeres- und Landoberflächentemperatur und der Farbe der Ozean- und Landoberflächen zur Unterstützung von Ozean- und Wettervorhersagesystemen eröffnen wird.

 

Bei dieser innovativen Mission wird die Nutzung von Landflächen kartiert, die Vegetation untersucht und der Pegelstand von Flüssen und Seen gemessen werden. Zudem können auch Flächenbrände aufgespürt und überwacht werden.

 

Sentinel-3A ist der dritte Satellit, der für das europäische  Umweltüberwachungsprogramm Copernicus gestartet wird.

 

Den Bau des Satelliten hatte ein Industriekonsortium unter der Leitung des Hauptauftragnehmers Thales Alenia Space übernommen.

 

Der Start von Sentinel-3A an Bord eines Rockot-Trägers vom russischen Plesetsk aus soll im Dezember erfolgen.

 

Für die Presseveranstaltung am 15. Oktober mit anschließender Besichtigung des Reinraums sind Vorträge von Fachleuten der ESA, der Europäischen Kommission, von EUMETSAT und Thales Alenia Space geplant.

Programm

10.30 Uhr Begrüßungsansprache von TAS

Donato Amoroso,

Vorstandsvorsitzender, TAS-I

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, TAS

10.45 Uhr Copernicus-Programm Andras Roboz
Politikbeauftragter, GD Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU, Europäische Kommission
11.00 Uhr Copernicus-Weltraumkomponente Prof. Volker Liebig
Direktor für Erdbeobachtungsprogramme, ESA
11.15–11.45 Uhr Entwicklungs- und Betriebstätigkeiten der ESA für Sentinel-3 Bruno Berruti
Projektleiter für Sentinel-3, ESA
Susanne Mecklenburg
Missionsleiterin für Sentinel-3, ESA
Yvan Baillion
Projektleiter für Sentinel-3, TAS
11.45–12.00 Uhr Die Rolle von EUMETSAT bei Sentinel-3 Clemens Kaiser
Direktor für Programmvorbereitung und Entwicklung, EUMETSAT
  Gelegenheiten für Interviews  
  Besichtigung des Reinraums  
13.30 Uhr Mittagsbuffet  
14.30 Uhr Ende der Veranstaltung  

Anmeldung

Medienvertreter, die an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, werden gebeten, sich bis spätestens Montag, den 12. Oktober 2015 per
E-Mail bei sandrine.bielecki@thalesaleniaspace.com mit folgenden Informationen anzumelden: Vorname, Name, Medienorganisation, Adresse, Telefonnr. und E-Mail-Adresse sowie Staatsangehörigkeit, Reisepassnr., Ausstellungs- und Gültigkeitsdatum des Reisepasses.

 

Für den Zutritt zu der Veranstaltung ist ein gültiger Personalausweis oder Reisepass erforderlich.

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

 

Die ESA hat 21 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 19 auch Mitgliedstaaten der EU. Ein weiterer EU-Mitgliedstaat, Ungarn, hat das Abkommen über seinen Beitritt zum ESA-Übereinkommen unterzeichnet und wird nach dessen Ratifizierung in Kürze 22. Mitgliedstaat der ESA sein.

 

Die ESA arbeitet förmlich mit sieben anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

 

Darüber hinaus arbeitet die ESA mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

 

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen.

 

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

 

Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

 

Mehr über die ESA: www.esa.int.

Weitere Informationen:

ESA-Referat Medienbeziehungen
Email: media@esa.int
Tel: +33 (0)1 53 69 72 99



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