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N° 9–2016: Presseeinladung zum Start des zweiten Satelliten für die Radarmission Sentinel-1

14 April 2016

Der zweite Satellit der Mission Sentinel-1 – Sentinel-1B – wird am 22. April um 23.02 Uhr MESZ von Europas Raumflughafen in Kourou in Französisch-Guayana aus starten. Vertreter der Medien sind eingeladen, dieses Ereignis online mitzuverfolgen oder an der Hauptveranstaltung zum Start im ESRIN, dem ESA-Zentrum für Erdbeobachtung in Frascati bei Rom, teilzunehmen.

Die Sentinel-Satelliten liefern eine Fülle an Daten und Bildmaterial, die den Kern des Copernicus-Programms der EU bilden. Dieses globale Überwachungsprogramm stellt essenzielle Informationsdienste für eine breite Anwendungspalette bereit und markiert somit einen Wendepunkt in unserem bisherigen Umweltmanagement, für unser Verständnis der Auswirkungen des Klimawandels und dessen Bekämpfung sowie unseren Schutz im Alltag.

Die Satelliten der Mission Sentinel-1 verfügen über ein hochentwickeltes Radar, das rund um die Uhr in allen Wetterlagen Bilder von der Erdoberfläche liefert.

Der erste der beiden Satelliten, Sentinel-1A, wurde im April 2014 gestartet und seine Daten werden bereits für zahlreiche Dienste genutzt, darunter die Überwachung der Ausdehnung von Meereis in der Arktis, die routinemäßige Kartierung von Meereis, die Überwachung der Meeresumwelt einschließlich der Überwachung von Ölteppichen und des Aufspürens von Schiffen für die maritime Sicherheit, die Überwachung von Landflächen bei Erdbebenrisiken und die Kartierung zum Forst-, Wasser- und Bodenmanagement sowie zur Unterstützung von humanitärer Hilfe und in Krisensituationen.

Mit dem Start des Zwillingssatelliten Sentinel-1B wird das Satellitenduo jeden Punkt auf der Erde alle sechs Tage – an einigen Stellen sogar noch häufiger – abbilden und somit noch umfassendere Daten für operationelle und wissenschaftliche Anwendungen zur Verfügung stellen können.

Die jüngsten Neuigkeiten und Informationen zu dieser Mission sind auf der Webseite www.esa.int/Sentinel-1 abrufbar.

Startveranstaltung

Einlass ist um 20.00 Uhr MESZ. Führungskräfte der ESA werden zusammen mit Vertretern der Europäischen Kommission und Datennutzern die sozio-ökonomischen Auswirkungen der Mission Sentinel-1 und des Copernicus-Programms erörtern. Anschließend erfolgt eine Live-Übertragung des Starts aus Französisch-Guayana.

Medienvertreter sollten sich bis Dienstag, den 19. April über folgende E-Mail-Adresse anmelden: Valeria.Andreoni@esa.int.

Ein etwaiger kurzfristiger Aufschub des Starttermins wird auf dem ESA-Portal unter www.esa.int/Sentinel-1 und über Twitter unter @ESA_EO angekündigt.

Berichterstattung

ESA TV

ESA TV wird Fernsehsendern eine Live-Satellitenübertragung des Starts zur Verfügung stellen.

Filmmaterial steht im Videoarchiv zur Verfügung. Ergänzend werden die folgenden neuen Videoproduktionen bereitgestellt: „Fly your satellite“ (15. April) und „Latest from Kourou“ (21. April).

Einzelheiten auf: http://esatv.esa.int/Television.

ESA-Portal

Auf www.esa.int/esalive und www.livestream.com/eurospaceagency können der Start live über Videostreaming und aktuelle Beiträge hierzu mitverfolgt werden.

Unter www.esa.int/spaceinvideos/Missions/Sentinel-1 können verschiedene Videos, darunter Interviews mit zentralen Teammitgliedern und Animationen, eingesehen werden.

Soziale Medien

Twitter: @ESA_EO, @ESAoperations, @ESA und der Hashtag #Sentinel1

Blogs zu Startkampagnen der ESA in der Erdbeobachtung:

http://blogs.esa.int/eolaunches/Mission Operations http://blogs.esa.int/rocketscience/ sowie www.esa.int/Sentinel-1

Flickr: http://flickr.com/europeanspaceagency

Bildmaterial

Bilder zur Mission sind über diese Links erhältlich: 

www.esa.int/spaceinimages/Missions/Sentinel-1 sowie

http://esa-photolibrary.com/

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Davon sind 20 auch Mitgliedstaaten der EU.

Die ESA arbeitet förmlich mit sieben anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Mehr über die ESA: www.esa.int.

 

Weitere Informationen:

ESA-Referat Medienbeziehungen, Kommunikationsabteilung
Email: media@esa.int
Tel: + 33 (0) 1 53 69 72 99



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