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N° 19–2016: Presseeinladung zur Präsentation der ersten Ergebnisse der ESA-Mission LISA Pathfinder

24 Mai 2016

Anlässlich der Veröffentlichung der ersten Ergebnisse der ESA-Mission LISA Pathfinder zur Demonstration von Technologien zur weltraumgestützten Beobachtung von Gravitationswellen werden Medienvertreter von der Europäischen Weltraumorganisation am Dienstag, den 7. Juni von 11.30–13.00 Uhr MESZ zu einer Pressekonferenz in das Europäische Weltraumastronomiezentrum (ESAC) im spanischen Villanueva de la Cañada bei Madrid eingeladen. Einlass ist um 11.00 Uhr.

LISA Pathfinder wurde im Dezember 2015 gestartet und hat nach der Reise in seine Einsatzbahn, die sich in einer Entfernung von 1,5 Millionen km von der Erde in Richtung Sonne befindet, am 1. März seine wissenschaftliche Mission begonnen. Herzstück der Mission sind zwei identische Würfel aus einer Gold-Platin-Legierung, die in einen in dieser Perfektion im Weltraum bisher unerreichten gravitationellen freien Fall versetzt werden.

Die Testmasse so in Bewegung zu versetzen, dass sie lediglich der Schwerkraft ausgesetzt ist, ist die anspruchsvolle Voraussetzung für die Ausarbeitung und Durchführung einer künftigen Mission zur Untersuchung von Gravitationswellen. Die von Albert Einstein vor hundert Jahren vorhergesagten Gravitationswellen stellen Verzerrungen der Raumzeit dar und wurden vor kurzem erstmals direkt vom Laserinterferometer-Gravitationswellen-Observatorium aufgespürt.

In den ersten zwei Monaten des wissenschaftlichen Betriebs hat das für LISA Pathfinder zuständige Team mehrere Experimente an der Testmasse durchgeführt, um die Machbarkeit der weltraumgestützten Beobachtung von Gravitationswellen zu demonstrieren. Die entsprechenden Ergebnisse werden auf der Pressekonferenz vorgestellt.

Veranstaltungsprogramm

11.30–11.40 Uhr

Fabio Favata, Leiter des Koordinierungsbüros, ESA-Direktion für Wissenschaft - Erschließung des Gravitationsuniversums für das Wissenschaftliche Programm der ESA

11.40–11.50 Uhr

Paul McNamara, ESA-Projektwissenschaftler für LISA Pathfinder - LISA Pathfinder: Ein neuer Blick auf unser Universum

11.50–12.00 Uhr

Martin Hewitson, stellvertretender Hauptexperimentator für LISA Pathfinder, Universität Hannover - Optische Messleistung von LISA Pathfinder

12.00–12.10 Uhr

Stefano Vitale, Hauptexperimentator für LISA Pathfinder, Universität Trient - LISA Pathfinder – erste Ergebnisse

12.10–13.00 Uhr

Fragen und Antworten und Gelegenheit für Einzelinterviews

 

Anmeldung

Medienvertreter werden gebeten, sich bis spätestens 6. Juni um 12.00 Uhr über 

https://myconvento.com/public/event_register/index/1351840

anzumelden.

Anfahrtswege zum ESAC unter: http://www.esa.int/About_Us/ESAC/Getting_to_ESAC

 

Online-Informationen

Webstream-Übertragung

livestream.com/esa

 

Soziale Netzwerke

Twitter: @esascience und @ESA_LPF, Hashtag #LisaPathfinder

Reddit: Am 7. Juni wird von 14.00 bis 15.00 Uhr MESZ auf der Internetplattform Reddit unter https://www.reddit.com/r/IAmA eine AMA-Fragerunde („Ask Me Anything“) mit Missionsexperten abgehalten.

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Davon sind 20 auch Mitgliedstaaten der EU.

Die ESA arbeitet förmlich mit sieben anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Mehr über die ESA: www.esa.int.

 

Nähere Auskunft erteilt:

 

ESA-Referat Medienbeziehungen

Tel.: + 33 (0) 1 53 69 72 99

E-Mail: media@esa.int

 

 


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