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N° 48–2015: Pressekonferenz zum Start der Galileo-Satelliten 11 und 12

8 Dezember 2015

Am 17. Dezember werden die beiden nächsten Satelliten für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo gestartet, womit in diesem Jahr die Zahl der Galileo-Satelliten in der Umlaufbahn verdoppelt wird. Medienvertreter sind am 16. Dezember zur Teilnahme an einer Audio-Pressekonferenz eingeladen.

Die Galileo-Satelliten 11 und 12 sollen am 17. Dezember um 12.51 Uhr MEZ (8.51 Uhr Ortszeit Kourou) gemeinsam an Bord einer Sojus-Trägerrakete von Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana aus abheben. Nach einer orbitalen Testphase dürften sie im kommenden Frühjahr ihren Betrieb aufnehmen.

Mit diesem sechsten Galileo-Start, dem dritten in diesem Jahr, erhöht sich die Anzahl der Satelliten in der Umlaufbahn auf 12.

10 Tage darauf steht der nunmehr zehnte Jahrestag des Starts von Europas erstem Navigationssatelliten, dem Testsatelliten GIOVE-A an, der am 27. Dezember 2005 in den Orbit gebracht wurde. Seitdem konnte das erste Drittel der Galileo-Konstellation und ein weltweites Netz an Galileo-Bodenstationen errichtet werden.

Ab 2016 wird sich die Zahl der pro Start in den Weltraum beförderten Galileo-Satelliten von zwei auf vier verdoppeln, da neben der derzeit genutzten Sojus-Trägerrakete auch eine angepasste Ariane-5 zum Einsatz kommen wird.

Pressekonferenz vor dem Start

Didier Faivre, ESA-Direktor für das Galileo-Programm und Navigationstätigkeiten, hält am 16. Dezember um 18 Uhr MEZ (14 Uhr Ortszeit) von Kourou aus eine Audio-Pressekonferenz über den Stand des Galileo-Programms ab.

Interessierte Medienvertreter werden gebeten, die Zugangsinformationen bis spätestens 14. Dezember 2015 beim ESA-Referat Medienbeziehungen per E-Mail an media@esa.int anzufordern.

Übertragung des Starts

ESA TV

ESA TV wird gemeinsam mit Arianespace Fernsehsendern einen Live-Videostream des Starts zur Verfügung stellen. Nähere Einzelheiten unter http://www.esa.int/esatv/Television.

Website

Auf www.esa.int kann der Start live über Web-Stream und eine Reihe aktueller Beiträge mitverfolgt werden.

Bildmaterial

Die neuesten hochauflösenden Aufnahmen sind erhältlich auf der Multimedia-Galerie der ESA: http://spaceinimages.esa.int/Images
sowie der ESA-Fotodatenbank für professionelle Zwecke: http://www.esa-photolibrary.com.

Fragen der Medien zu Bildmaterial sind zu richten an: spaceinimages@esa.int.

Soziale Netzwerke

Twitter: @ESA und Hashtag #Galileo

Aktuelle Informationen können ferner auf folgenden Online-Medien abgerufen werden:

Facebook: https://www.facebook.com/EuropeanSpaceAgency

Google+: https://plus.google.com/+EuropeanSpaceAgency

YouTube: https://www.youtube.com/ESA

Über Galileo

Galileo ist das globale Satellitennavigationssystem der EU. Es wird aus 30 Satelliten und der damit verbundenen Bodeninfrastruktur bestehen.

Die Definitions- und die Entwicklungsphase sowie die Phase der orbitalen Validierung (IOV) des Galileo-Programms wurden von der ESA durchgeführt und von ihr und der Europäischen Kommission gemeinsam finanziert. Sie führten zu einer Mini-Konstellation von vier Satelliten und einem verkleinerten Bodensegment für die Validierung des Gesamtkonzepts.

Die Phase bis zum Erreichen der vollen Einsatzkapazität (FOC) wird vollständig von der Europäischen Kommission finanziert. Die Kommission und die ESA haben eine Übertragungsvereinbarung unterzeichnet, gemäß der die ESA im Auftrag der Kommission als die für den Entwurf und die Beschaffung verantwortliche Stelle handelt.

Mehr über Galileo:

http://www.esa.int/Our_Activities/Navigation

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Davon sind 20 auch Mitgliedstaaten der EU.

Die ESA arbeitet förmlich mit sieben anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Mehr über die ESA: www.esa.int.

Nähere Auskunft erteilt:

ESA-Referat Medienbeziehungen

Tel.: +33 (0)1 53 69 72 99

E-Mail: media@esa.int


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