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    Léopold Eyharts

    Léopold Eyharts, Astronaut of the European Space Agency (ESA)

    Reserveastronaut, Flugingenieur 2, ISS Expedition 13/14

    Persönliche Daten

    Léopold Eyharts wurde am 28. April 1957 in Biarritz, Frankreich geboren. Er ist verheiratet und hat ein Kind. Seine Hobbys sind Laufen, Mountainbike, Tennis und Computer.

    Ausbildung

    1979 erhielt er das Ingenieursdiplom der französischen Luftwaffen-Akademie Salon-de-Provence. 1980 schloss er die Ausbildung als Kampfjet-Pilot in Tours ab und 1988 erhielt er das Diplom der französischen Testpiloten Schule (EPNER) in Istres.

    Auszeichnungen

    Eyharts ist Offizier der Französischen Ehrenlegion und Chevalier de l'Ordre National du Merite. Er erhielt die Medaille d'Outre Mer, die Silbermedaille der Nationalen Verteidigung sowie die russischen Medaillen für Freundschaft und Mut.

    Erfahrung

    Er studierte an der französischen Luftwaffen-Akademie von Salon-de-Provence mit einem Abschluss als Luftfahrtingenieur 1979. Im Jahre 1980 wurde er Kampfjet-Pilot in einem operationellen Jaguar A Squadron der Luftwaffenbasis Istres und 1985 Flugkommandant der Luftwaffenbasis Saint-Dizier.

    1988 schloss Léopold Eyharts die französische Testpiloten Schule (EPNER) ab, wurde zum Flug-Testzentrum Brétigny- sur-Orge bei Paris versetzt und wurde dort 1990 Chef-Testpilot.

    Eyharts hat 3500 Flugstunden auf über 50 Flugzeugtypen angesammelt und 21 Fallschirmsprünge durchgeführt, davon einer mit Schleudersitz. Er führt den Rang eines Colonel der Französischen Luftwaffe.

    1990 wurde Léopold Eyharts von der Französischen Nationalen Raumfahrtagentur (CNES) als Astronaut ausgewählt und unterstützte das Hermes Raumtransporter-programm innerhalb des Hermes Crew Office in Toulouse. Er wurde auch eingesetzt als Testpilot und Ingenieur des CNES Parabelflug-Programms mit der Caravelle und führte die Qualifikationsflüge des Parabelflugzeuges Airbus A300 Zero-G durch.

    Léopold Eyharts durchlief zwei kurze Trainingsperioden am Gagarin Kosmonauten Trainingszentrum in der Nähe von Moskau und nahm an einer Auswertung des russischen Buran Raumtransporter - Trainings in Moskau Teil, wo er im Tupulev 154 Buran-Simulations-Flugzeug flog.

    Im Jahr zur 1992 nahm er an der Astronautenauswahl der Europäischen Weltraum-organisation ESA teil. 1994 wurde er als Reserveastronaut für die französisch-russische Mission Cassiopée eingesetzt, die im August 1996 durchgeführt wurde.

    Im Dezember 1996 wurde er als Kosmonaut für die Nachfolgemission der französischen Raumfahrtagentur CNES mit dem Namen Pegase ausgewählt, die vom 29. Januar bis 19. Februar 1998 stattfand.

    Im August 1998 wurde Léopold Eyharts ins Europäische Astronautenkorps aufgenommen, dessen Heimatbasis das Europäische Astronau-tenzentrum (EAC) in Köln, Deutschland, ist. Er wurde zum Training am Johnson Space Center der NASA in Houston abgeordnet und dort in die Missionsspezialistenklasse 1998 aufgenommen.

    Léopold Eyharts übernahm technische Aufgaben im NASA Astronautenbüro als Section Chief für ISS Systeme, Software und bordeigene Informationstechnologie.

    Raumflugerfahrung

    Während der Französisch-Russischen Mission Pegase führte Léopold Eyharts zahlreiche französische Experimente in den Bereichen Medizin, Neurologie, Biologie, Flüssigkeitsphysik und Technologie durch.

    Derzeitige Aufgaben

    Léopold Eyharts ist der Reserveastronaut von Thomas Reiter für die erste Langzeitmission der ESA zur Internationalen Raumstation, die für Juli 2006 geplant ist. Seit Oktober 2004 durchläuft er das Training zusammen mit seinen amerikani-schen und russischen Mannschaftskollegen im Gagarin Kosmonauten Trainingszentrum in der Nähe von Moskau und bei der NASA im Johnson Space Center, Houston.

    Last update: 30 Januar 2012

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