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N° 12–2018: Einladung von Medienvertretern zum 20. Jahrestag des Baveno-Manifests am 20./21. Juni 2018

31 May 2018

Anlässlich des 20. Jahrestags der Unterzeichnung des Baveno-Manifests organisiert die Europäische Kommission am 20./21. Juni 2018 in Partnerschaft mit der ESA und mit Unterstützung des italienischen Ministeriums für Bildung, Hochschulen und Forschung eine Spezialveranstaltung.

Medienvertreter sind eingeladen, an dieser Konferenz im italienischen Baveno teilzunehmen und die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission zu besichtigen.

Die Veranstaltung wird die Errungenschaften des europäischen Copernicus-Programms seit den ersten Absichtserklärungen im Jahr 1998 in Szene setzen und aufzeigen, wie sich das Programm zu einem unabhängigen europäischen Erdbeobachtungssystem weiterentwickelt hat, das Umwelt- und Sicherheitsdienste bereitstellt.

Heute besteht Copernicus aus sieben Satelliten in der Umlaufbahn, bietet sechs Dienste und versorgt über 150 000 registrierte Nutzer mit Informationen. Das System hat sich als wesentlicher Beitrag zur Umsetzung politischer Maßnahmen der Europäischen Union bewährt.

Bei dieser hochkarätigen Konferenz stehen die Beiträge von Copernicus zum Wachstum und zu seinem Nutzen für die Bürger sowie Diskussionen über Pläne für seine künftige Weiterentwicklung auf dem Programm. Sie findet wenige Tage nach der Genehmigung der neuen Verordnung statt, die das Vorgehen für den nächsten Finanzzeitraum vorgibt.

Die offizielle Betriebsaufnahme der neuen Plattformen für den Datenzugang (DIAS) wird ebenfalls bei dieser Veranstaltung erfolgen.

ESA-Generaldirektor Johann-Dietrich Wörner, die EU-Kommissarin für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und kleine und mittlere Unternehmen, Elżbieta Bieńkowska, der EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport und Verantwortliche für die Gemeinsame Forschungsstelle, Tibor Navracsics, sowie zahlreiche wichtige Gäste werden an der Konferenz teilnehmen und ihre Tätigkeiten vorstellen.

Medienvertreter werden zudem die Gelegenheit haben, die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission in Ispra mit dem Europäischen Labor für Mikrowellensignatur sowie dem Europäischen Labor für Krisenmanagement mit Informationen und Präsentationen zu Copernicus-bezogenen Tätigkeiten zu besichtigen.

Es können Presseinterviews mit Sachverständigen der ESA und der Europäischen Kommission organisiert werden.

 

Anmeldung:                                                                   

An einer Teilnahme interessierte Medienvertreter werden gebeten, sich bis 4. Juni über folgende E-Mail-Adresse anzumelden: Valeria.Andreoni@esa.int.

 

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Slowenien ist assoziierter Mitgliedstaat.

Außerdem arbeitet die ESA förmlich mit sechs EU-Mitgliedstaaten zusammen. Im Rahmen eines Kooperationsabkommens nimmt auch Kanada an bestimmten ESA-Programmen teil.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU bei der Verwirklichung der Programme Galileo und Copernicus und mit EUMETSAT bei der Entwicklung von Meteorologiemissionen zusammen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums. Außerdem führt sie ein umfangreiches Anwendungsprogramm zur Entwicklung von Erdbeobachtungs-, Navigations- und Telekommunikationsdiensten durch.

Mehr über die ESA: www.esa.int.

 

Nähere Auskunft erteilt:

ESA-Referat Medienbeziehungen

E‑Mail: media@esa.int