ESA

Back to Index

English  |  French

N° 35–2014: Google+-Onlineveranstaltung zu Kometenlandung im Rahmen der Mission Rosetta

4 November 2014

Medienvertreter und Interessierte sind eingeladen, am Freitag, den 7. November einer Online-Veranstaltung mit Experten der Rosetta-Mission zu der bevorstehenden historischen Kometenlandung am 12. November beizuwohnen.

In Kurzbeiträgen werden die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Rosetta-Mission sowie die in den Tagen vor und nach der Landung geplanten Veranstaltungen präsentiert.

Zudem wird es einen Vorgeschmack auf die im Jahr 2015 zu erwartenden wissenschaftlichen Untersuchungen von Rosetta geben.

Am Landetag wird Rosettas Landegerät Philae um 09.35 Uhr MEZ abgesetzt, die Abtrennbestätigung wird die Erde 28 Min. und 20 Sek. später um 10.03 MEZ erreichen. Die Landung auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko soll ca. sieben Stunden später erfolgen.

Eingeleitet wurde dieser historische Meilenstein am 28. Oktober mit ersten von Rosetta durchgeführten Manövern, um die Raumsonde in die richtige Flugbahn für die Abtrennung des Landegeräts zu bugsieren. Zwischen spät abends am 11. November und früh morgens am 12. November sind insgesamt fünf wichtige Entscheidungen über eine Fortsetzung des Landevorgangs zu fällen, bevor das Landegerät ausgesetzt werden kann. Diese kritischen Augenblicke werden in der Online-Veranstaltung näher erläutert.

Teilnahme

Ein G+-Hangout ist eine ins Internet eingespeiste Videokonferenz, an der ohne G+-Konto teilgenommen werden kann. Um live Fragen stellen zu können, ist jedoch eine Anmeldung erforderlich.

Im Anschluss an die Kurzbeiträge können Fragen gestellt werden. Diese können im Vorfeld unter folgender Adresse eingereicht werden: http://www.esa.int/hangoutquestion

Auch live werden gerne Fragen über G+ oder Twitter (Hashtag #AskRosetta) entgegengenommen.

Von Medienvertretern gestellten Fragen wird Priorität eingeräumt.

Die Veranstaltung wird ausschließlich online über die Google+-Hangout-Seite der ESA (http://bit.ly/ESAhangout) übertragen. Im Anschluss wird auf der Youtube- und Google+-Seite der ESA eine Videoaufzeichnung eingestellt.

Anmeldung und Empfang von Mitteilungen zu dieser Veranstaltung über die Google+-Veranstaltungsseite der ESA unter http://bit.ly/ESAhangout

Vorläufiges Programm

7. November, 16.00–17.30 Uhr MEZ

Einführung: Emily Baldwin, ESA-Weltraumwissenschaftsredakteurin

Überblick über die Medienveranstaltungen: Jocelyne Landeau-Constantin, Leiterin des ESOC-Kommunikationsbüros der ESA

Bisherige wissenschaftliche Erkenntnisse von Rosetta: Matt Taylor, Rosetta-Projektwissenschaftler der ESA

Zustand des Raumfahrzeugs und Zeitplan: Andrea Accomazzo, Rosetta-Flugdirektor der ESA

Schlüsselinformationen: Fred Jansen, Rosetta-Missionsleiter der ESA

Fragen und Antworten: alle

Informationen zur Online-Landeveranstaltung #CometLanding: Emily Baldwin

Über Rosetta

Rosetta ist eine Mission der ESA, an der sich ihre Mitgliedstaaten und die NASA beteiligen. Das Landegerät Philae wird von einem Konsortium unter Leitung von DLR, MPS, CNES und ASI bereitgestellt. Rosetta ist die erste Mission überhaupt, die einen Kometen in nächster Nähe umkreist, diesen auf seinem Flug um die Sonne begleitet und ein Landegerät auf seiner Oberfläche absetzt.

Kometen sind Zeitkapseln, die primitives Material aus dem Zeitalter der Entstehung der Sonne und der Planeten enthalten. Mit der Untersuchung von Gas, Staub, Aufbau des Kerns und anderem organischem Material des Kometen aus der Ferne und an dessen Oberfläche dürfte die Rosetta-Mission nicht nur der Schlüssel zur Enthüllung der Entstehung und Entwicklung unseres Sonnensystems sein, sondern auch Fragen zum Ursprung des Wassers und vielleicht gar des Lebens auf der Erde beantworten.

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 20 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 18 auch Mitgliedstaaten der EU.

Im Rahmen von Kooperationsabkommen unterhält die ESA Beziehungen zu acht anderen EU-Mitgliedstaaten. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Darüber hinaus arbeitet die ESA mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Mehr über die ESA unter http://www.esa.int.

Weitere Informationen:

ESA-Referat Medienbeziehungen
Email: media@esa.int
Tel: +33 1 53 69 72 99



Bewerten

Angesehen

Teilen

  • Derzeit 5 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bewertung: 5/5 (6 Stimmen gezählt)

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Sie haben bereits diese Seite bewertet, sie können nur eine Stimme abgeben!

Your rating has been changed, thanks for rating!

966


Copyright 2000 - 2019 © European Space Agency. All rights reserved.