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N° 18–2018: Pressekonferenz – Galileo-Satelliten Nr. 23 bis 26 startbereit

17 Juli 2018

Am 25. Juli um 13.25 MESZ (8.25 Ortszeit) sollen die letzten vier Galileo-Satelliten des zweiten Produktionsloses für die volle Einsatzkapazität (FOC) von Galileo an Bord einer Ariane-5 von Europas Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana aus abheben.

Mit Flug VA244 wird Arianespace zum dritten und letzten Mal die Sonderausführung Ariane-5 ES einsetzen, um die vier Galileo-Satelliten auf die letzte der drei vorgesehenen Kreisbahnen in mittlerer Erdumlaufbahn (MEO) in einer Höhe von 23 222 km zu befördern. 

Für Europas Trägerrakete Ariane-5 wird dies ihr nunmehr 99. Flug sein. Die Galileo-Konstellation wächst damit von 22 auf 26 Satelliten und auch die Ortungsgenauigkeit und globale Abdeckung des Galileo-Systems erhöht sich dementsprechend. Die ESA und ihre Partner haben in etwas mehr als vier Jahren bereits 22 Galileo-Satelliten gestartet.

Die ersten Dienste des Galileo-Systems wurden am 15. Dezember 2016 freigeschaltet. Heute nutzen bereits mehr als 100 Millionen kommerzielle Geräte Galileo.

Medienvertreter sind am 24. Juli um 18.30 Uhr MESZ zu einer Audio-Pressekonferenz eingeladen, um sich über den aktuellen Stand des Galileo-Systems auf dem Laufenden zu halten. Interessierte Journalisten werden gebeten, die Zugangsinformationen bis spätestens 23. Juli beim ESA-Referat Medienbeziehungen per E-Mail an brigitte.kolmsee@esa.int anzufordern.

 

Mitverfolgung des Starts

ESA TV

ESA TV wird gemeinsam mit Arianespace Fernsehsendern einen Live-Videostream des Starts zur Verfügung stellen. Nähere Einzelheiten unter http://www.esa.int/esatv/Television.

 

ESA-Portal

Der Start wird auf dem ESA-Portal www.esa.int live über Web-Stream übertragen, wobei auch aktuelle Beiträge abgerufen werden können.

 

Bildmaterial

Die neuesten hochauflösenden Aufnahmen sind erhältlich auf der Multimedia-Galerie der ESA: http://spaceinimages.esa.int/Images
sowie der ESA-Fotodatenbank für professionelle Zwecke: http://www.esa-photolibrary.com.

Fragen der Medien zu Bildmaterial sind zu richten an: spaceinimages@esa.int.

 

Soziale Netzwerke

Der Start kann auf folgenden Medien mitverfolgt werden:

Twitter: @esa und Hashtag #Galileo

Facebook: https://www.facebook.com/EuropeanSpaceAgency

YouTube: https://www.youtube.com/ESA

 

Über Galileo 

Galileo ist Europas eigenes globales Satellitennavigationssystem. Es wird aus 30 Satelliten im Orbit und der dazugehörigen Bodeninfrastruktur bestehen und europa- und weltweit eine Palette an Ortungs-, Navigations- und Zeitgebungsdiensten anbieten.

Die Definitions- und die Entwicklungsphase sowie die Phase der orbitalen Validierung (IOV) des Galileo-Programms wurden von der ESA durchgeführt und von ihr und der Europäischen Kommission gemeinsam finanziert. Sie führten zu einer Mini-Konstellation von vier Satelliten und einem verkleinerten Bodensegment, um das Gesamtkonzept vor der weiteren Errichtung der Konstellation validieren zu können.

Die laufende Phase bis zum Erreichen der vollen Einsatzkapazität (FOC) wird unter der Leitung der Europäischen Kommission vollständig von der EU finanziert. Die Kommission und die ESA haben eine Übertragungsvereinbarung geschlossen, gemäß der die ESA im Auftrag der Kommission als die für den Entwurf und die Beschaffung verantwortliche Stelle handelt.

Mehr über Galileo:

http://www.esa.int/Our_Activities/Navigation

 

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Slowenien ist assoziierter Mitgliedstaat.

Außerdem arbeitet die ESA förmlich mit sechs EU-Mitgliedstaaten zusammen. Im Rahmen eines Kooperationsabkommens nimmt auch Kanada an bestimmten ESA-Programmen teil.

Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU bei der Verwirklichung der Programme Galileo und Copernicus und mit EUMETSAT bei der Entwicklung von Meteorologiemissionen zusammen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums. Außerdem führt sie ein umfangreiches Anwendungsprogramm zur Entwicklung von Erdbeobachtungs-, Navigations- und Telekommunikationsdiensten durch.

Mehr über die ESA: www.esa.int.

 

Nähere Auskunft erteilt:

ESA-Referat Medienbeziehungen

E‑Mail: media@esa.int


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