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N° 24–2014: Pressekonferenz zum Start der Galileo-Satelliten 5 und 6

14 August 2014

Der Start der beiden nächsten Satelliten für Europas Satellitennavigationssystem Galileo ist für den 21. August vorgesehen. Er wird die Errichtungsphase des Systems einläuten und den Weg für den Betrieb der ersten Dienste ebnen. Medienvertreter sind eingeladen, am Mittwoch, den 20. August an einer Audio-Pressekonferenz teilzunehmen.

Die Galileo-Satelliten 5 und 6 sollen am 21. August um 14.31 Uhr MESZ (9.31 Uhr Ortszeit) von Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana an Bord einer Sojus-Trägerrakete abheben. Nach einer orbitalen Testphase dürften sie im Herbst ihren Betrieb aufnehmen.

Sie ergänzen die im Oktober 2011 und Oktober 2012 jeweils paarweise gestarteten und bereits erfolgreich im All erprobten Galileo-Satelliten, deren Viererflotte - das für eine Positionsbestimmung erforderliche Minimum - bereits zur Demonstration und Validierung des Weltraum- und Bodensegments des Systems gedient hat.

Die Satelliten 7 und 8 sollen Ende 2014 folgen.

Nach und nach wird die Konstellation dann durch jährlich sechs bis acht mit Sojus- und Ariane-Trägerraketen von Kourou aus gestarteten Satelliten und den restlichen Bestandteilen des Bodennetzes vervollständigt. 

Pressekonferenz vor dem Start

Der ESA-Direktor für das Galileo-Programm und Navigationstätigkeiten hält am Mittwoch, den 20. August, um 13.00 Uhr MESZ eine Audio-Pressekonferenz ab.

Interessierte Medienvertreter werden gebeten, die Zugangsinformationen bis spätestens 18. August beim ESA-Referat Medienbeziehungen per E-Mail an media@esa.int anzufordern.

Übertragung des Starts

ESA TV

ESA TV wird gemeinsam mit Arianespace Fernsehsendern einen Live-Videostream des Starts zur Verfügung stellen. Zudem wurden mehrere Beiträge über Galileo vorbereitet. Nähere Einzelheiten unter http://www.esa.int/esatv/Television.

Website

Auf www.esa.int kann der Start live über Videostreaming und eine Reihe aktueller Beiträge mitverfolgt werden.
Bildmaterial

Die neuesten hochauflösenden Aufnahmen sind erhältlich auf
der Multimedia-Galerie der ESA: http://spaceinimages.esa.int/Images
sowie der Fotodatenbank der ESA: http://www.esa-photolibrary.com.
Fragen der Medien zu Bildmaterial sind zu richten an: spaceinimages@esa.int.

Soziale Netzwerke

Twitter: @ESA (hashtag #Galileo)

Aktuelle Informationen können ferner auf folgenden Online-Medien abgerufen werden:
- Facebook: https://www.facebook.com/EuropeanSpaceAgency
- Google+: https://plus.google.com/+EuropeanSpaceAgency/
- Youtube: https://www.youtube.com/ESA

Über Galileo:

Galileo ist Europas eigenes globales Satellitennavigationssystem. Es wird aus 30 Satelliten und der damit verbundenen Bodeninfrastruktur bestehen.
Die Definitions- und die Entwicklungsphase sowie die Phase der orbitalen Validierung (IOV) des Galileo-Programms wurden von der ESA durchgeführt und von ihr und der Europäischen Kommission gemeinsam finanziert. Sie führten zu einer Mini-Konstellation von vier Satelliten und einem reduzierten Bodensegment für die Validierung des Gesamtkonzepts.

Die vier während der IOV-Phase gestarteten Satelliten bilden den Kern der Konstellation, die anschließend bis zum Erreichen der vollen Einsatzkapazität (FOC) ausgebaut wird.

Die FOC-Phase wird voll von der Europäischen Kommission finanziert. Die Kommission und die ESA haben eine Übertragungsvereinbarung unterzeichnet, gemäß der die ESA im Auftrag der Kommission als die für den Entwurf und die Beschaffung verantwortliche Stelle handelt.

Mehr über Galileo:
http://www.esa.int/Our_Activities/Navigation  

Über die ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen.

Die ESA hat 20 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. Davon sind 18 auch Mitgliedstaaten der EU.

Im Rahmen von Kooperationsabkommen unterhält die ESA Beziehungen zu acht anderen EU-Mitgliedstaaten. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil.

Darüber hinaus arbeitet die ESA mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen.
Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen.

Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt.

Sie startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Weitere Informationen:

ESA-Referat Medienbeziehungen
Email: media@esa.int
Tel: +33 1 53 69 72 99



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