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4. Europäische Konferenz über Weltraummüll bei ESA/ESOC
Vom 18. bis 20. April organisiert die ESA in ihrem ESOC-Kontrollzentrum in Darmstadt die 4. europäische Konferenz über Weltraummüll, eine der weltweit bedeutendsten Veranstaltungen auf diesem Gebiet. Zu dieser Konferenz, die von den Raumfahrtagenturen Großbritanniens, Deutschlands, Frankreichs und Italiens (BNSC, DLR, CNES und ASI), dem Ausschuß für Weltraumforschung (COSPAR) und der Internationalen Akademie für Astronautik (IAA) mitfinanziert wird, werden über 200 führende Experten aus aller Welt erwartet. Dem Thema Weltraummüll kam in letzter Zeit erhöhte Aufmerksamkeit zu - nicht nur aufgrund der wachsenden Erkenntnis, die wirtschaftlich bedeutsamen erdnahen und geostationären Umlaufbahnen („LEO“ und „GEO“) langfristig schützen zu müssen, sondern auch infolge der direkten Bedrohung, die vorhandene Trümmer für laufende und künftige Missionen darstellen. Parallel zu der immer intensiveren wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Nutzung des Weltraums, die sich auf zahlreiche Gebiete wie Telekommunikation, Navigation, Erdbeobachtung und Weltraumwissenschaft erstreckt, stieg auch die Menge des Weltraummülls kontinuierlich an und stellt inzwischen für künftige Missionen eine echte Gefahr dar.
Die Konferenz wird außerdem die zur Zeit in zahlreichen Organisationen, etwa im Interinstitutionellen Koordinierungsausschuß für Weltraummüll (IADC) und im Unterausschuß Wissenschaft und Technik des UNCOPUOS (UN-Ausschuß für die friedliche Nutzung des Weltraums), geführten Beratungen voranbringen. Am 20. April findet eine Pressekonferenz mit internationalen Experten für Weltraummüll statt. Einzelheiten zur Konferenz können unter folgender Adresse abgerufen werden: http://www.esa.int/spacedebris2005
Weitere Informationen über die ESA-Forschungstätigkeiten im Bereich Weltraumtrümmer sind erhältlich unter:
Auf der 4. Europäischen Konferenz über Weltraummüll sind Medienvertreter willkommen. Interessenten werden gebeten, sich mit einem Formular per Fax anzumelden (Siehe Link auf der rechten Seite). Gelegenheiten zu Interviews gibt es am Montag, den 18. April und Dienstag, den 19. April von 12.30 Uhr-13.30 Uhr. Pressekonferenz am Mittwoch, den 20. April um 14 Uhr.
Weitere Auskünfte sowie Vereinbarungen für Interviews bei:
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