ESAESA Lokale Nachrichten Deutschland
   
Über ESA
ESA Fakten und ZahlenHäufige Fragen
ESA in Deutschland
ESOC DarmstadtEAC Köln
ESA-Zentren in Europa
HeadquartersESTECESRINESACEurope's Spaceport
Multimedia
Online VideoarchivMultimedia GallerySatellitenbilder
Pressecenter
Pressemitteilungen
Mehr zum Thema Weltraum
AstronautenPartner in der Raumfahrt in DeutschlandLinks
ESA im Web
ESA bei Twitter ESA bei Livestream ESA bei Flickr ESA auf YouTube
Dienste
KalenderAnmelden
 
 
 
Bookmark and Share
 
 
 
 
 
printer friendly page
Die Struktur eines Kometen
Kometen: Die aus der Kälte kommen
 
Kometen sind wahrscheinlich die ältesten, weitgehend unverändert gebliebenen Reste einer gigantischen Staubscheibe, aus der unser Sonnensystem vor etwa 4,4 Milliarden Jahren entstanden ist. Während sich das Ausgangsmaterial, aus dem sich die Planeten und Monde einst bildeten, im Laufe der Jahrmilliarden Jahre durch geologische, chemische sowie biologische Prozesse ständig veränderte, blieb es in den Kometen im Urzustand erhalten.


 
Kometen sind zu klein und zu kalt, als dass irgendwelche Veränderungen auf ihnen stattfinden könnten. Und sie besitzen eine viel zu geringe Schwerkraft. Biologische, chemische und geologische Prozesse gelten als ausgeschlossen. Geringe Veränderungen könnten lediglich durch die kosmische Strahlung an der Oberfläche bzw. in geringer Tiefe ausgelöst worden sein.

Mit anderen Worten: In den Kometen ist die Materie aus der Entstehungszeit unseres Sonnensystems wie in einer kosmischen Tiefkühltruhe konserviert. Den überwiegenden Teil ihres Lebens verbringen sie in den äußeren Bereichen des Sonnensystems bei Temperaturen bis nahe am absoluten Nullpunkt. Wird einer dieser Brocken durch ein Ereignis abgelenkt und gerät auf eine sonnennahe Bahn, so bringt er Informationen aus einer Zeit vor 4,4 Milliarden Jahren mit.

Was bislang nur im Bereich Science-Fiction möglich war, soll nun mit Rosetta erprobt werden: Eine Reise, die uns in die Entstehungszeit des Planetensystems führt. Die Wissenschaftler hoffen, mit Rosetta die chemische Zusammensetzung des interstellaren Urnebels ermitteln zu können. Gelingt diese Aufgabe, kann man auf die Ursuppe und damit auf die Genese unseres Sonnensystems und die Entstehung der Erde schließen. Eine weitere existenzielle Frage – zugleich von großer philosophischer Bedeutung – ist damit berührt: Woher kommt das Leben auf der Erde?  
 

 
 
Hintergrundartikel
Rosetta: Europa auf Kometenjagd (Web Special)Von Giotto zu Rosetta und PhilaeZeugung aus dem All?Kosmisches Billard: Mit der Schwungkraft planetarer SchwerkraftfelderRosettas Tankstationen„Swinging“ Rosetta: Im Fokus Erde und MondKurzbesuch bei AsteroidenAsteroiden – Bauschutt des SonnensystemsSteins: Ein Diamant unter Rosettas LupeNächste Station: LutetiaLandung auf einem SchneeballDem Sonnentod entgegenRosettas Nervenzentrum: Das ESOC-Kontrollzentrum in DarmstadtForschungsinstrumente auf dem Rosetta-OrbiterForschungsinstrumente auf dem Rosetta-Lander PhilaeDie Rosetta-Kometenmission mit dem Lander Philae
Links zum Thema
ESA Rosetta SpecialESA Science - RosettaESA Science and Technology - RosettaDLR Rosetta SpecialMPG-Seite zu RosettaAstrium
 
 
 
   Copyright 2000 - 2012 © European Space Agency. All rights reserved.