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SMOS
Starke deutsche Beteiligung
 
Am Design und an der Konstruktion von SMOS waren mehr als 20 europäische Firmen beteiligt, darunter aus Deutschland: Astrium, Kayser-Threde und TESAT.

Da SMOS erstmals die Möglichkeit bietet, die extrem wichtigen Umweltvariablen Bodenfeuchte und Salzgehalt der Meere per Satellit zu messen und damit globale Datensätze über große Zeiträume zu erstellen, ist das Interesse bei den deutschen Geowissenschaftlern groß.

So sind an der Auswertung der Daten Forschungsinstitutionen in Bonn, Bremen, Frankfurt/Main, Hamburg, Heidelberg, Jena, Jülich, Kiel, Mainz, München und Oldenburg einbezogen, deren Forschungen vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert werden:  
 
An SMOS beteiligte deutsche Institutionen (Auswahl)
 

  1. Institut für Meereskunde, Universität Hamburg (Deutsches SMOS-Büro)
  2. Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (Hamburg)
  3. Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg
  4. Max-Planck-Institut für Chemie, Mainz
  5. Institut für Physik, Universität Oldenburg
  6. Institut für Umweltphysik, Universität Bremen
  7. Geoinformatik, Friedrich-Schiller-Universität Jena
  8. Meteorologisches Institut, Universität Bonn
  9. Institut für Umweltphysik, Universität Heidelberg
  10. Institut für Physische Geographie, Goethe-Universität Frankfurt/Main
  11. Institut der Agrosphäre, Forschungszentrum Jülich (in Kooperation mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich)
  12. Department GeoUmwelt, Ludwig-Maximilian-Universität, München
  13. VISTA-Remote Sensing, München
  14. Department Physische Geographie, Universität Kiel

Darüber hinaus sind eine Reihe geographischer Institute an Universitäten sowie Helmholtzeinrichtungen beteiligt. Erfahrungsgemäß wird die Zahl der Nutzer weiter ansteigen, wenn die ersten Daten eintreffen.

Zudem wurde in Hamburg ein Projektbüro eingerichtet, das als Schnittstelle zwischen den deutschen Nutzern, der ESA und dem DLR sowie als Ansprechpartner für die Medien dient.

Mit SMOS baut die ESA die weltweit führende Rolle Europas in der Geofernerkundung weiter aus. Die NASA wird frühestens 2013 SMAP (Soil Moisture Active Passive) starten, ihren ersten Satelliten für Bodenfeuchte-Messungen.
 
 

 
 
Zusätzliche Informationen
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